Auswirkungen
Corona verändert Schul- und Kindergarten-Alltag

Leere Klassenzimmer an unseren Schulen in den nächsten Wochen, doch "Corona-Ferien" gibt es zufolge des digitalen Unterrichts und auf Basis der verschiedenen Betreuungsformen nicht.
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In unseren Bildungseinrichtungen wurden alle Sonder-Maßnahmen zufolge der Corona-Krise rechtzeitig erarbeitet und laufen geordnet.

HERMAGOR (jost). Die von der österreichischen Bundesregierung anlässlich der Corona-Krise ausgegebenen Verordnungen treffen erfreulicherweise flächendeckend auf breite Akzeptanz und Verständnis in der Bevölkerung.
Vor diesem Hintergrund wurden auch in allen Bildungseinrichtungen rasch und unbürokratisch ab vergangenen Montag effiziente Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen.
Die WOCHE hat sich in der Wulfeniastadt über die in Schulen und Kindergärten getroffenen Anordnungen erkundigt.

BORG Hermagor

Direktor Andreas Schuller und sein Team haben sich auf „e-learning“ gut vorbereitet, allzumal ja einer der Schwerepunkt an dieser Schule auf „Informatik und Programmierung“ liegt.
„Dank der engagierten Vorbereitungen durch Kollegen Andreas Fortunat können wir mit unseren etwa 150 Schülerinnen und Schülern jederzeit über diverse digitale Kanäle, hauptsächlich via E-Mail, in Kontakt treten. Arbeitsmaterialien wurden schon ausgeteilt und werden laufend online aktualisiert. Während der Zeit bis zu den Osterferien wird ein Journaldienst eingerichtet. Die Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeiten der Maturanten kann leider auf Grund der Corona-Ereignisse nicht planmässig stattfinden, sondern wird auf einen derzeit noch unbestimmten Termin verschoben.“

HLW Hermagor

Wie der „Schulbetrieb light“ für die insgesamt 210 Schülerinnen und Schüler der HLW in der Zeit bis zu den Osterferien läuft, erklärt Direktorin Elke Millonig:
„Der Schulbetrieb konzentriert sich jetzt auf die Hauptgegenstände. Wir haben mit allen Schülerinnen und Schülern aktuelle E-Mail-Adressen eingerichtet, um damit den Schul-Alltag entsprechend bewältigen zu können. Ich selbst bin täglich in der Direktion anwesend, die Klassenlehrer sind über E-Mail erreichbar, allerdings die Schularbeiten und Diplomarbeits-Präsentationen werden zufolge der aktuellen Corona-Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben."

NMS Hermagor

Den aktuellen Schulbetrieb für die 268 NMS-Schülerinnen und Schüler stellt Direktor Norbert Leitner wie folgt dar: „Wir haben mittels Elternbrief kommuniziert, wie der Unterricht zu Hause derzeit erfolgen soll. Es werden Wochenpläne ausgegeben, die vor allem den Unterrichtsstoff vertiefen und festigen sollen. Es ist bestens vorgesorgt für alle Schülerinnen und Schüler, die Betreuung in der Schule brauchen, ich schätze, dass es erfahrungsgemäss etwa 10-20 Prozent sein werden. Sie werden in etwa fünfköpfigen Kleingruppen von unseren Klassenlehrern vollwertig betreut.“

Volksschulen und Kindergärten

Für die Stadtgemeinde Hermagor hat Bürgermeister Siegfried Ronacher bereits in einer Presseaussendung vom 12.März folgende Vorkehrungen für Volksschulen und Kindergärten definiert:
„Seien Sie unbesorgt: Für Erziehungsberechtigte, die keine Betreuungsmöglichkeiten vorfinden, stehen die Bildungseinrichtungen wie unsere zwei Kindergärten und unsere drei Volksschulen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Alle Kinder, die zu Hause bleiben können, sollen dort betreut werden, um eine Reduktion der sozialen Kontakte zu bewirken und somit die Ausbreitung zu verringern. Eltern, die keine Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen, können diese weiterhin in die Kindergärten und Schulen bringen. Kinder sollten jedenfalls die Nähe zu den Großeltern meiden.
Das Jugendzentrum ist ab Montag und die Stadtbibliothek ab Donnerstag vorübergehend geschlossen.“

Autor:

Hans Jost aus Hermagor

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