Die zweite Windturbine Kärntens rollt nach Kötschach

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KÖTSCHACH-MAUTHEN. Der Kärntner Windstrompionier Wilfried Klauss, Geschäftsführer der Alpen Adria Energie (AAE Naturstrom) aus Kötschach betreibt seit 20 Jahren das einzige Windrad in ganz Kärnten am Plöckenpass (1400 m über dem Meer).
Die erste Windturbine Kärntens steht ebenfalls am Plöckenpass und war die erste Hochgebirgswindturbine Europas. Der schlanke Turm mit den aerodynamischen Rotorblättern fügt sich malerisch in die Hochgebirgslandschaft zwischen Österreich und Italien ein und erwecken bei Passüberquerern ein reges Interesse. So kommt es, dass sie die wahrscheinlich am häufigsten fotografierte Windturbine Europas ist.

Schwesterturbine folgt jetzt nach 20 Jahren

Nach 20 Jahren ist es jetzt endlich soweit und die zweite Kärntner Windturbine wird geliefert. Die Fundamentarbeiten sind abgeschlossen und nun steht der Lieferung nichts mehr entgegen.
Am 26. und 27. Juli fahren die Schwertransporter mit den Stahlturmteilen durch Hermagor durch und dann weiter die Gailtalstraße entlang bis zum Zwischenlagerplatz in Mauthen. Am 28. folgen dann die Rotorblätter. Spannend wird für den Spezialtransport der Kreisverkehr in Hermagor und die enge Kurve in Reisach.

Kniffliger Transport

Besonders knifflig wird es dann in der darauffolgenden Woche, wenn der Transport von Mauthen weiter auf den Plöckenpass geht. Die extrem enge Abbiegung bei der Mauthner Kirche wo bereits normale Transporter zu kämpfen haben, weiter über die engen S-Kurven (Magneseng) hoch zum Plöckenpass. Durch den Platzmangel in der engen Plöckenpassfurche müssen zwei große Spezialkräne zu Hilfe gezogen werden – jedoch im September soll sie sich dann bereits drehen. Mit diesem Windrad wird die Stromversorgung aus erneuerbarer Energiequellen im Bezirk Hermagor deutlich gestärkt.

2012 Turbine in Slowenien errichtet

Im Jahre 2012 errichtete das Energie-Familienunternehmen AAE auch die erste Windturbine Sloweniens. Parallel wurden gemeinsam mit einem Partnerunternehmen acht Windräder in Niederösterreich errichtet und vor zwei Jahren kam dort noch ein weiteres großes Windrad mit 101 Meter Rotordurchmesser und 135 m Turmhöhe zugebaut, welches seit November 2015 in Betrieb ist.

Zur Sache

Am Donnerstag, den 27. Juli wurden zwischen drei und vier Uhr in der Früh die Turmteile durch Hermagor von Richtung Villach transportiert und dann in Kötschach abgeladen.

Am Freitag den 28. Juli werden um die gleiche Uhrzeit die Rotorblätter durch Hermagor ebenfalls von Richtung Villach transportiert, dann in Kötschach abgeladen.

Weiterer Zeitplan:
Mo 31. Juli - Aufbau der Kräne am Plöcken
02./03.08.2017 Lieferung der Stahlturmteile vom Umladeplatz Mauthen auf den Plöckenpass 04./07.08.2017 Lieferung der Rotorblätter vom Umladeplatz Mauthen auf den Plöckenpass – Montage der Cancle und der Rotorblätter
07./08.08.2017 Montage der Rotorblätter und Wendung über Italien

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