Kekse: So gelingt die "zuckersüße Sünde"

Josefine Eder gibt als Seminarbäuerin Kurse zum Keksebacken passend zur Adventszeit
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KIRCHBACH (aju). Josefine Eder aus Kirchbach hat eigentlich mit ihren vier Söhnen, vier Enkelkindern und dem heimischen Bergbauernhof mit Mutterkuhhaltung alle Hände voll zu tun. Die Leidenschaft der aktiven Seminarbäuerin ist aber das Kochen und Backen. So gibt sie auch jetzt zur Adventszeit Kurse zum gemeinsamen Keksebacken. Der WOCHE hat sie einige Tipps verraten, wie die Keksklassiker auch zuhause gelingen.

Backen mit Kindern

"Natürlich kann bei allen Rezepten einmal etwas daneben gehen, deshalb sollte man aber vor allem Zutaten und deren Mengen genau einhalten", sagt Eder. Mit wenig Zeit und wenig Zutaten lassen sich vor allem einfache Kekse herstellen. "Lebkuchen, Schnecken und Rollen, sowie Stankerl, Schnitten oder Spritzgebäck gehören dazu", sagt Eder. Diese Varianten sind auch für weniger erfahrene Keksbäcker leicht herzustellen. "Beim Keksebacken mit Kindern ist es besonders lustig, wenn sie selbst arbeiten dürfen, rollen, formen, ausstechen, verzieren und das fertige Produkt verkosten können", sagt Eder. Deshalb sollte man für Kinder einfache Sorten wählen, die dem Alter des Kindes angepasst sind. "Damit sie auch mit Freude bei der Arbeit sind und nicht die Geduld verlieren", sagt Eder.

Lagerung

Gelagert werden die Kekse am besten kühl und trocken in Dosen. Eventuell kann man sie auch nach Sorten trennen und vor allem erst in Dosen verpacken, wenn sie schon ausgekühlt sind. Zudem sollten sie, wenn möglich, an einem dunklen Ort gelagert werden.

Weicher Lebkuchen

"Die größten Fehler bei Lebkuchen zum Beispiel machen viele, wenn sie den Teig zu dünn ausrollen und zu lange backen", sagt Eder. Lebkuchenkekse sollten deshalb immer dicker geformt und nur hell gebacken werden. "Dem Teig kann man, auch wenn es im Rezept nicht angegeben wird, ein paar Dekagramm zerlassene Butter beigeben", sagt Eder. Typisch für Lebkuchen ist es außerdem, Roggenmehl zu verwenden und den Teig rasten zu lassen. "Sollte der Lebkuchen hart sein, kann man ein Apfelstück in die Keksdose legen und er wird weicher", sagt Eder.

Mürbteig

Beim Mürbteig sollte vor allem darauf geachtet werden, den Teig kühl und flott zu verarbeiten. "Man kann auch einen Teil der Butter durch Rahm ersetzen, dabei muss man aber immer auf die richtige Konsistenz des Teiges achten", sagt Eder. Beim Ausarbeiten eines Mürbteiges sollte man zudem nicht zu viel Mehl verwenden. 

Kärntner Keksteller

Typisch für einen Kärntner Keksteller sind vor allem einfache Kekse wie Lebkuchenvariationen, Vanillekipferl, Linzer-Augen, Hausfreunde, Spritzgebäck oder Busserln. "Gesund und wertvoll wäre auch noch wenn möglich heimische Trockenfrüchte, Nüsse, Honig und Marmelade zu verwenden", sagt Eder.

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