Kötschach Mauthen fest in Narrenhand

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Wer wird die Regentschaft in der kommenden Faschingssaison übernehmen? An diesem besonderen Datum pünktlich um 11 Uhr 11 haben die Spekulationen ein Ende. Obwohl die Gerüchteküche bereits brodelt, wird das Geheimnis um das neue Prinzenpaar streng gehütet. Im Gasthof „Pfeffermühle“ in Mauthen wird mit einem kräftigen „Bussi, Bussi – Lei, Lei“ nicht nur der Fasching geweckt, sondern auch das Regentenpaar für die kommende Session vorgestellt. Dabei wird natürlich im Besein der Faschingsgilde und des Bürgermeisters mit den Gästen ausgiebig gefeiert und die fünfte Jahreszeit traditionell und standesgemäss eingeläutet, denn der Fasching in Kötschach-Mauthen ist schliesslich auch ein wichtiger Kulturträger und stabile Säule für die Gemeinschaft und das Miteinander in der Marktgemeinde.

Fröhliches Faschingswecken
„Gildenpräsidentin Sonja Hartlieb und Vizepräsident Erwin Wegscheider sind das ganze Jahr über auf der Suche nach einem geeigneten Prinzenpaar“ weiss Pressesprecherin Monika Ohl und ergänzt: „Hübsch und fröhlich sollen sie sein, gut harmonieren sollen sie auch und zwischen zwanzig und dreissig Jahre alt sein, denn das Paar soll ja die Faschingsgilde mit Charme, Ausdauer und Humor durch die kommenden Feier-Monate führen“. Den ersten offiziellen Auftritt wird das Prinzenpaar bei der Premierensitzung am 24. Jänner haben, bis dahin bleibt auch ihre festliche Ausstattung ein Geheimnis. Fix ist jedenfalls, dass die bisherigen Majestäten Prinzessin Simone Rieger und Prinz Hubert Stefan bei der Proklamation das Zepter an ihre Nachfolger abgeben werden. Dass die Kötschach-Mauthener keine närrischen Nachwuchssorgen haben, zeigt auch die Wahl des Kinderprinzen-Paares. Die neuen kleinen Lieblichkeiten scharren bereits in den Startlöchern, werden ebenfalls beim Faschingswecken präsentiert und bei der ersten Sitzung von ihren Vorgängern Alin Thurner und Paul Sagmeister in das Ehrenamt eingeführt.

Närrisches Gildentreiben
Mit grossem Engagement, Enthusiasmus und spürbarer Leidenschaft sind die Gildenmitglieder damit beschäftigt, die Lachmuskeln der Gäste bei den jährlich zweimal stattfindenden Faschingssitzungen zu strapazieren. Dahinter steckt viel freiwillige Arbeit und Fleiss. „Wir machen alles in Eigenregie“ erzählt Monika Ohl und meint damit auch die Gastronomie mit Ausschank, die Tischdekorationen, den Kartenverkauf oder die Garderobe. Die Lachnummern werden von den einzelnen Mitgliedern vorgeschlagen und bei der Akteurensitzung präsentiert, danach wird bis zu den Sitzungen noch eifrig geprobt und organisiert. Der Gildenausflug führte die Narren heuer nach Südtirol, dabei wird die Gemeinschaft und der Zusammenhalt vertieft

Autor:

Hans Jost aus Hermagor

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