Radinfrastruktur
Radwegpflege schafft Arbeitsplätze in der Region

Projekt-Partner: Sebastian Schuschnig, Martin Gruber, Gunter Brandstätter, Günther Vallant, Siegfried Ronacher und Christine Sitter (von links)
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  • Projekt-Partner: Sebastian Schuschnig, Martin Gruber, Gunter Brandstätter, Günther Vallant, Siegfried Ronacher und Christine Sitter (von links)
  • Foto: Büro LR Gruber/Taltavull
  • hochgeladen von Sabine Rauscher

Der neue Masterplan "Radmobilität 2025" soll mehr Qualität für Kärntens Radwege bringen. Zudem schafft das Projekt mehr als 30 Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Für die Region Naßfeld-Lesachtal-Weißensee wurden sechs Kärntner als Radwegpfleger angestellt.

HERMAGOR/KÄRNTEN. Der Erhalt und die Pflege von Kärntens Radinfrastruktur sind die zentralen Maßnahmen des neuen Masterplans „Radmobilität 2025“. Bei dem regionübergreifenden Projekt kooperieren vier Kärntner Leader-Regionen – LAG Hermagor, LAG Nock-Region Oberkärnten, LAG kärnten:mitte und LAG Unterkärnten – mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) Kärnten und helfen mehr als 30 Beschäftigungslosen beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Für das dreijährige Projekt steht kärntenweit ein Gesamtvolumen von einer halben Million Euro zur Verfügung.

Unterstützung bei verschiedenen Arbeiten

Die vom AMS vermittelten Arbeitskräfte helfen bei der Reinigung der Radwege, Rast- und Parkplätze, bei Mäharbeiten, bei der Überprüfung von Radweg-Beschilderungen oder bei diversen Ausbesserungs- und Bodenmarkierungsarbeiten. Sechs Radwegbetreuer wurden in der Region Naßfeld-Lesachtal-Weißensee angestellt, berichtet Projektleiter Markus Brandstätter, Geschäftsführer der NLW Tourismus Marketing GmbH: "Die Bauhof-Mitarbeiter schaffen die ganze Arbeit nicht mehr und sind auf Unterstützung angewiesen. Die Radwegbetreuer verrichten vor allem alle Arbeiten entlang der Radwege, die händisch zu erledigen sind."

Gailtal-Radweg als Lebensader eingebaut

Im Zuge des Projekts wurde eine zentrale Koordinationsstelle gegründet, um Mängel in der Infrastruktur festzustellen und das Verbesserungspotential zu ermitteln. Fazit: "Der Gailtal-Radweg R3 ist in die Jahre gekommen. Radfahren ist absolut im Trend. Daher haben wir versucht, den Gailtal-Radweg als Lebensader neu einzubauen. Wir haben etwa die Bikewege neu konzipiert und beschildert", so Brandstätter. Damit sei der Gailtal Radweg sowohl für Familienradfahrer als auch für "Muskelbiker" attraktiv. Ein gut ausgebautes und gepflegtes Radwegenetz sei für die Lebensqualität enorm wichtig – nicht nur für Touristen, auch für Einheimische.

Online-Tool zur Optimierung der Arbeiten

Um die Arbeiten entlang der Radwege zu optimieren, setzt der Gemeindeverband Karnische Region auf ein neues Online-Infrastruktur-Tool. Seit drei Monaten ist man dabei, die Grunddaten einzugeben, informiert Brandstätter: "Alles, jede Tafel, jedes Bankerl, wird im Online-Tool erfasst. Das Ziel ist eine komplette Online-Darstellung der Radinfrastruktur, um Arbeitsaufträge schnell vergeben zu können. Wenn zum Beispiel eine Tafel umgekippt ist, dann können unsere Mitarbeiter ein Bild machen und dieses via App verschicken. Ein Radwegbetreuer kümmert sich dann darum." Zum Einsatz kommt das neue Infrastruktur-Tool nach einer Schulung mit den einzelnen Gemeinden im Herbst.

Projekt-Partner: Sebastian Schuschnig, Martin Gruber, Gunter Brandstätter, Günther Vallant, Siegfried Ronacher und Christine Sitter (von links)
Der Gailtal Radweg R3 verläuft abseits des Verkehrs und führt durch Wälder und kleine Dörfer.

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