Suche nach Ursauriern im GeoPark Karnische Alpen

Die Ehrenamtlichen (im Vordergrund Werner-Vielgut) bei den Grabungsarbeiten
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  • Die Ehrenamtlichen (im Vordergrund Werner-Vielgut) bei den Grabungsarbeiten
  • Foto: Geopark Karnische Alpen
  • hochgeladen von Iris Zirknitzer

KÖTSCHACH, DELLACH. Seit 27. Juni 2017 wird unter der Leitung vom GeoPark Karnische Alpen und Sebastian Voigt vom Urweltmuseum Geoskop in Deutschland systematisch nach Sauriern im Laaser Berg gegraben. Die ersten Funde wurden gemacht.
Erstmals und gesichert nachgewiesen wurden in Österreich die fast acht Zentimeter langen Zehen von Tambachichnium, einem bis zwei Meter langen Räuber. Vom hundegroßen Amphisauropus, der schon 2013 im Laaser Berg gefunden wurde, wurden mehrere sehr schöne Fährten geborgen. Die anderen vielen Funde bedürfen noch näherer Bestimmung.

Grabungsarbeiten im Gange

Die Grabungsarbeiten werden die nächsten zehn Tage fortgesetzt. Vorsichtig werden von Ehrenamtlichen Gesteinsschicht für Gesteinsschicht abgetragen, die Steine gespalten und auf Spuren untersucht. Besonders spannend macht die Arbeit, die Interpretation von Sebastian Voigt, der die Spuren erklärt und in einen globalen Zusammenhang stellt, denn ähnlich Spuren finden sich in Colorado, Thüringen und Mexico. Heute weit voneinander entfernte Gebiete, die aber vor rund 280 Millionen Jahren den zusammenhängenden Großkontinent Pangäa bildeten. Teil davon war der Laaser Berg.

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