Il Frontaliero
Beim Wandermarathon ein Grenzgänger werden!

Für Klaus Hohenwarter soll der Grenzmarathon weiterhin ein Wanderer-Bewerb bleiben. Heuer möchte er die Strecke aber durchlaufen
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  • Für Klaus Hohenwarter soll der Grenzmarathon weiterhin ein Wanderer-Bewerb bleiben. Heuer möchte er die Strecke aber durchlaufen
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Der Wandermarathon "Il Frontaliero" führt am Samstag über 40,4 Kilometer und 2.273 Höhenmeter. Klaus Hohenwarter nimmt sie in Angriff!

KÖTSCHACH-MAUTHEN. An diesem Samstag fällt um 6 Uhr der Startschuss zum 4. Wandermarathon in Kötschach-Mauthen. Als Veranstalter tritt der Österreichische Alpenverein Obergailtal-Lesachtal auf. Jeder Wanderer oder Bergläufer darf sich nach Überschreiten der Ziellinie als Grenzgänger bezeichnen. „Es handelt sich um einen Wandermarathon, aber es haben auch viele Bergläufer für diese Veranstaltung genannt. Ein positiver Nebeneffekt, der so nicht geplant war“, verrät Obmann Sepp Lederer.

Wandern im Fokus

Ein Nebeneffekt, den Klaus Hohenwarter aber lediglich als Nebensache vermerkt haben möchte. Für ihn, der heuer zum zweiten Mal die 40,4 Kilometer im Laufschritt absolvieren möchte, sollte weiterhin das Bergwandern im Fokus und Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. „Es ist ein Bewerb, um seine eigenen Belastungsgrenzen zu finden, der aber auch ein besonderer Naturerlebnistag mit Zeitnehmung sein kann“, sagt Hohenwarter.

Die Ausnahme

Denn eigentlich brachte nur ein reiner Zufall den Leiter der Bergrettung Kötschach-Mauthen zum Berglauf. Der zweifache Familienvater ist mehr dem Bergwandern zugetan. „Mein Freund Christian Eder meldete sich im Jahr 2013 für den Trans-Alp-Berglauf im Duo-Team an. Leider musste sein Partner dann unvorhergesehen absagen. Christian hat nach einer Alternative gesucht und ersuchte mich einzuspringen“, erinnert sich der Reisacher. Trotz kurzer Vorbereitungszeit von nur sechs Monaten brachte sich Hohenwarter in Form und durchlief mit seinem Freund die Alpen. Nach Start in Oberstdorf (Bayern) und erfolgreicher Strecken-Bewältigung (260 Kilometer/16.000 Höhenmeter) konnte der "Kärnten Netz"-Bedienstete nach einer Woche mit Teamkollegen Eder die Ziellinie in Latsch (Südtirol) überlaufen.

Beeindruckendes Erlebnis

Es war für ihn ein beeindruckendes Erlebnis, aber zum richtigen Bergläufer wurde er in Folge nicht. Diese Woche war für den technischen Angestellten nur eine Ausnahme. „Wie es der ,Grenzgänger‘ vor zwei Jahren und auch mein heuriger Start bleiben sollen. Am Samstag möchte ich nur meine persönliche Belastbarkeit austesten und meine persönliche Laufzeit von sieben Stunden und zwei Minuten unterbieten“, erklärt Hohenwarter.

Stressfreier Bergtag

Für den Alpenvereins-Obmann Lederer ist dieser Samstag ein Angebot für alle naturverbunden Menschen für einen stressfreien Bergtag. „Wie die vergangenen drei Jahren zeigten, steht beim Großteil des Starterfeldes nicht die Endzeit im Vordergrund, sondern die Schönheit der Natur und die Durchquerung der verschiedenen Almen, gepaart mit Einkehrschwüngen Richtung Almhütten. Einzig der Zielschluss um 23 Uhr könnte etwas Stress verursachen“, sagt Lederer mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

ZUR PERSON
Name: Klaus Hohenwarter
Geboren: 9. Februar 1974
Wohnhaft: Reisach
Gattin: Silke
Töchter: Celine und Leonie
Beruf: technischer Angestellter (Kärnten Netz)
Ehrenamt: Bergrettung Kötschach-Mauthen

Autor:

Peter Tiefling aus Villach Land

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