Kult auf zwei Brettern: Valentin-Gletscherlauf

Gästeklasse mit zwei zeitgleichen Siegerteams: "Höchste Technische Disziplin" und "Die Gundersheimer"
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PLÖCKEN (jost). Nicht weniger als 500 engagierte Bergfreunde aus Österreich, Italien und Slowenien stiegen in den frühen Morgenstunden mit Tourenskiern zum Start am Valentin-Törl in knapp 2.200 m Höhe auf, um anschliessend in Dreier-Teams ihre Schwünge genussvoll in den den heuer durch Sahara-Sand verfärbten Frühlings-Schnee des Valentin-Tales am Fuße der Kellerwand im Plöckenmassiv zu setzen. Das Ziel befindet sich bei der Oberen Valentin-Alm auf 1.500 Meter Seehöhe.

Mittelzeit ist interessant

Traditionell geht es bei diesem Saisonschluss-Bewerb nicht um halsbrecherische Speed-Kämpfe, sondern es zählt die Mittelzeit aller Teilnehmer. Sieger ist, wer dieser Mittelzeit am nächsten kommt. Diese lag heuer in der Gästeklasse bei 38:19 Minuten, in der Klasse der Einsatz- und Rettungsorganisationen bei 33:31 Minuten.
Erstaunlicherweise haben in der Gästeklasse zwei Teams mit 38:21,10 die exakt gleiche Zeit erreicht, nämlich „Die Gundersheimer“ und „Höchste Technische Disziplin“.
Der Sieg in der Einsatz-Klasse ging mit 33:32:50 an das Team „Kolbnitz-2“.
Beim anschliessenden Feiern auf der Unteren Valentin-Alm waren die Strapazen des Aufstieges sowie die taktischen Spielchen bei der Abfahrt vergessen – es dominierte wie immer Open-End-Stimmung sowie lockere Senza-Confini-Geselligkeit bei kulinarischen Schmankerln und zünftiger Musik der „Band-2L“. Die „Seele“ des vor 48 Jahren von Alpin-Urgestein Sepp Lederer und Fritz Gressel „erfundenen“ Valentingletscherlaufes liegt nach wie vor in der Tatsache, dass die Veranstaltung ganz klar den geselligen und kameradschaftlichen Schlusspunkt der Wintersaison markiert.

Kameradschaft

Vor der beeindruckenden Kulisse der Kellerwand zeigte sich durch das erfrischende Grün des Buchen-Waldes bereits wieder untrüglich der Frühling. Ein paar gemeinsame Stunden mit guten Freunden sowie das Knüpfen neuer Kontakte standen auch heuer wieder im Mittelpunkt dieser nicht mehr wegzudenkenden alljährlichen Kult-Veranstaltung, die in langjährig bewährter Weise von der Bergrettung Kötschach-Mauthen unter Obmann Klaus Hohenwarter abgewickelt wurde.

Ehrengäste

Als Ehrengäste mit dabei waren auch der Österreichische Bergrettungs-Präsident Reinhold Dörflinger, der Kärntner Landesleiter Otmar Striedinger sowie aus dem benachbarten Friaul Antonio Zambon, seines Zeichens Chef des dortigen Club Alpini Italiani.
Die Politik war vertreten durch Kötschachs Bürgermeister Walter Hartlieb und Neo-Landtagsabgeordnete Christina Patterer.

Autor:

Hans Jost aus Hermagor

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