Daberers sorgen für Belebung der Region

Die Geschwister Marianne und Christian Daberer mit ihren Eltern, den "Seniorchefs" Inge und Willi Daberer
  • Die Geschwister Marianne und Christian Daberer mit ihren Eltern, den "Seniorchefs" Inge und Willi Daberer
  • Foto: KK/der daberer.das biohotel
  • hochgeladen von Julia Astner

ST. DANIEL. Der Daberer setzt in seinem Hotelbetrieb schon lange auf Regionalität und lässt sich diese auch etwas kosten. So wurden zwischen März und Juni 2017 rund drei Millionen Euro in den neuen Natur Spa und die Neugestaltung des Restaurants, der Hotelterrasse und der Bar investiert. Rund 85 Prozent des Investitionsvolumens, also rund 2,5 Millionen Euro, blieben dabei in der Region.

30 heimische Firmen

Die Architekten, der Baumeister, die Tischler und Spengler, der Schlosser und der Glaser, der Fliesenleger und der Maler, der Installateur und der Elektriker, die Lüftungs-, Klima- und Kältetechniker, die Raumausstatter und die Sanitärausstatter sowie die Gartengestalter, die beim Daberer im Einsatz waren, haben eines gemeinsam – sie alle stammen aus dem Gailtal oder zumindest aus Kärnten.

Win-Win-Situation

Regionale Firmen zu beschäftigen ist für die Hotelfamilie dabei eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. "Verlässliche, gute Handwerker in der Region zu haben, ist wichtig. Um das sicherzustellen, muss man sie auch beschäftigen. Besonders freut es uns, zu sehen, wie begeistert die Mitarbeiter unserer regionalen Partner von unserem neuesten Bauprojekt waren und wie motiviert sie am Werk waren", sagt Daberer. In Summe halte man so gemeinsam die Wertschöpfung in der Region.

Hochwertige Lebensmittel

Aber nicht nur beim Umbau setzt man auf Regionalität, auch im täglichen Hotelbedarf sind Produzenten aus der Region vorne mit dabei. "Hochwertige regionale Lebensmittel haben besonderen Wert, so erschmeckt der Gast die Region, in der er urlaubt. Und er kann zahlreiche der Menschen, die hinter den wertvollen Produkten stehen, im Rahmen unserer Slow Food Travel-Angebote persönlich kennenlernen", sagt Daberer.

Mehr Produzenten

Besonders erfreulich sei es für sie auch, dass die Zahl der Produzenten in den letzten Jahren zugenommen hat. "Regional ist nicht das neue Bio. Regional ist nicht automatisch gut. Man muss schon genau hinschauen und hinterfragen, wie gearbeitet wird, und sich selbst von der Qualität überzeugen. Slow Food Produkte aus unserer Region haben einen besonderen Wert", erklärt Daberer.

Mit Mut erfolgreich

Überzeugt ist auch Erni Gratzer von Zoppoth Haustechnik. Für ihn ist der Daberer ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor im Bezirk, einerseits als Arbeitgeber, andererseits als Bauherr. "Die Familie Daberer zeigt eindrucksvoll, wie man auch in einem entlegenen, strukturschwachen Tal mit guten Ideen und Mut erfolgreich ist", sagt Gratzer.

Besondere Herausforderung

Für Hannes Pichler von Holzbau Pichler ist das Bauen mit den Daberers immer eine besondere Herausforderung begleitet von sehr viel Motivation. "Zusammenarbeit, geballt mit Wertschätzung auf allen Ebenen, ist der Schlüssel für Qualitätsarbeit und führt zu zufriedenen Kunden und stolzen Mitarbeitern."

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