Datenschutz: Neues Gesetz im Brennpunkt

Vor Ort dabei: Christoph Überbacher, Raimund Brencic, Marie-Theres Piber, Daniel Schmölzer, Patrick Wunderl, WernEr Plasounig, Hannes Kandolf, Peter Lamprecht, Christoph Ehardt (v.l.)
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  • Vor Ort dabei: Christoph Überbacher, Raimund Brencic, Marie-Theres Piber, Daniel Schmölzer, Patrick Wunderl, WernEr Plasounig, Hannes Kandolf, Peter Lamprecht, Christoph Ehardt (v.l.)
  • hochgeladen von Iris Zirknitzer

HERMAGOR. Mit einer Roadshow informiert der Wirtschaftsbund in diesem Jahr in allen Kärntner Bezirken über die neue Datenschutz-Grundverordnung, die ab 25. Mai 2018 in Kraft tritt. Ein heikles Thema. Im Vortragssaal der Wirtschaftskammer in Hermagor informierte Datenschutzexperte Patrick Wunderl, Senior Consultant von secriso Consulting in Klagenfurt, Unternehmer über ihre Pflichten bei der Handhabung von Kundendaten. Alle Besucher nahmen außerdem bei einem Gewinnspiel der WOCHE Gailtal und T-Mobile teil. Durch den Abend führte Moderator Christoph Überbacher (Wirtschaftsbund).

Unternehmer betroffen

Die Verordnung ist europaweit gültig und wird sich auf alle Unternehmen auswirken. Im Mai endet die Übergangsfrist, ab dann gilt kein Pardon mehr. Patrick Wunderl von secriso Consulting versuchte an diesem Abend den Besuchern einen Überblick zu geben und Licht ins Datendunkel zu bringen. Im Anschluss stellten (T-Mobile) und Christoph Ehardt (Consultant bei 7P Austria GmbH) eine MDM-Lösung zum Schutz von Daten auf mobilen Geräten vor.

Firmen in der Pflicht

Die DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Es wird vorgegeben, wann ein Unternehmen überhaupt personenbezogene Daten von Kunden oder Mitarbeitern verarbeiten darf. Mit der Rechenschafts- oder auch Nachweispflicht müssen Unternehmen umfassend dokumentieren, wie die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt. Zur Dokumentation zählen beispielsweise ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, Dokumentation von Rechtsgrundlage, Zweck, Löschfristen und Übermittlungsempfänger (wie IT-Dienstleister), technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sowie Informationen an Betroffene, erklärt Wunderl.

Speicherfristen beachten

Jedes Unternehmen muss auch Datenpannen an die Datenschutzbehörde melden und die Daten nach Ablauf der Speicherfristen löschen. Betroffene haben das Recht auf Information und Transparenz, Auskunft inklusive Kopie der Daten, Richtigstellung, Löschung, Widerspruch, Widerruf der Einwilligung oder auch Einschränkung der Verarbeitung. Sollte die DSGVO nicht eingehalten werden, können hohe Strafen drohen: bis zu vier Prozent des (konzernweiten) Jahresumsatzes oder bis zu 20 Millionen Euro – je nachdem, welcher Betrag höher ist.

Gewinnspiel

Im Anschluss an die Veranstaltung zum Datenschutzgesetz verloste die WOCHE einen Gutschein für ein halbseitiges Inserat. Die glückliche Gewinnerin ist Marie-Theres Piber vom Unternehmen Autohaus Piber in Leifling.
Daniel Schmölzer, Mitarbeiter der Firma asut computer in Spittal an der Drau, konnte die MDM-Lösung von T-Mobile mit nach Hause nehmen.

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