Ich möchte auch mal „Chef“ werden...

Glebte Zusammenarbeit der HLW Hermagor mit der regionalen Wirtschaft
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HERMAGOR (jost). Die einjährige Wirtschaftsschule an der HLW Hermagor bietet allen Pflichtschul-Abgängern, die eine Lehre beginnen wollen, bestmögliche Vorbereitung auf das Berufsleben. Sie leistet damit in unserer Region einen überaus wichtigen Beitrag zum immer stärker werdenden Kampf gegen den Fachkräftemangel in allen Handwerks- und Dienstleistungsberufen.
Zwei konkrete Schwerpunkt-Bereiche werden dabei angeboten: Entweder der „Technik“-Zweig oder die Richtung „Hauswirtschaft und Gastronomie“.

Probieren geht über Studieren

Im Laufe des Schuljahres kommen Unternehmer aus der Region, die Lehrlinge suchen, in die Schule, um dort den Schülern ein wenig über den jeweiligen Gewerbe-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb zu erzählen. Aus diesen „Hearings“ ergeben sich entsprechende Kontakte, sodass schlussendlich jährlich etwa 15 bis 20 Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit bekommen, in den von ihnen gewählten Betrieben eine Woche lang zu „schnuppern“. HLW-Pädagoge Werner Wölbitsch fungiert in bewährter Weise als Ansprechpartner und Koordinator zwischen Schule, Eltern und den Betrieben.
Kürzlich wurden in der Aula des Schulzentrums Hermagor die Ergebnisse der jüngsten Schnupperwochen von den einzelnen KandidatInnen vor geladenen Unternehmern, Funktionären, Eltern und Lehrern präsentiert.

Praxis-Beispiel

Im Technik-Bereich der Einjährigen Wirtschaftsschule wurde innerhalb der letzten beiden Jahre – wie bereits öfters berichtet – unter der pädagogischen Anleitung von Markus Wettl ein E-Mobil gebaut und laufend verfeinert, sodass es inzwischen sogar offiziell zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen ist.
Derzeit läuft in diesem Zusammenhang schon ein zweites Projekt, nämlich der Bau eines Grill-Anhängers zu diesem E-Mobil. Dieser Anhänger wird mit einem Solar-Paneel ausgestattet, um damit die Batterien des E-Mobiles wieder aufzuladen.
Auch dieses Beispiel zeigt, wie entscheidend und wichtig eine fundierte Lehre nach wie vor ist – frei nach dem Motto „Handwerk hat goldenen Boden“.

17 Teilnehmer

Johannes Strasser – Konditorei Semmelrock
Alexander Gaggl – Elektro Schuller
Carina Treffner – Malerei Wieser
Alessandro Brujic – Böden Alessandro
Lea Kronabetter – Friseur Christine
Florian Dulle – Bärenwirt
Sebastian Zauner – Gasthof Valentinalm
Anja Kerschbaumer – Friseur Enzi
Marco Rinnerthaler – Malerei Karl
Christoph Egartner – Der Daberer
Janina Pichler – SPAR
Matthias Oberluggauer – VW Patterer
Sandra Buchacher – Landmaschinen Zametter
Stefanie Wassertheurer – Tischlerei Leiler
Michelle Giovanelli – Hofer Hermagor
Sebastian Fritz – Intersport Hermagor
Robert Jank – Elektro Schuller

Wertvolle Einrichtung

Sowohl Wirtschaftskammer-Obmann Hannes Kandolf als auch Holzbaumeister Hannes Pichler als Obmann des Vereines „Zukunft Handwerk Industrie Gailtal“ (ZHIG) bestätigten unisono, dass der an der Einjährigen Wirtschaftsschule der HLW Hermagor eingeschlagene Weg zur optimalen Berufs-Findung absolut richtig ist, und somit einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den immer deutlicher werdenden Fachkräftemangel darstellt.
Großer Dank gebühre dabei der Schulleitung unter Direktorin Elke Millonig sowie Klassenvorstand Werner Wölbitsch sowie allen Unternehmer-Kollegen und den Eltern der Schülerinnen und Schüler für ihre engagierte und konstruktive Zusammenarbeit.

Fotos: Hans Jost

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