Kelag investiert 18 Millionen Euro

Günther Stückler (Kelag Wärme GmbH, li.), Manfred Freitag (Kelag-Vorstand) mit Politikern und Adolf Melcher, GF Kelag Wärme (r.)
  • Günther Stückler (Kelag Wärme GmbH, li.), Manfred Freitag (Kelag-Vorstand) mit Politikern und Adolf Melcher, GF Kelag Wärme (r.)
  • Foto: Kelag
  • hochgeladen von Iris Zirknitzer

ARNOLDSTEIN, VILLACH. Ab Herbst 2018 wird die Kelag Wärme GmbH die Hälfte des Bedarfes ihrer Wärmekunden in der Stadt Villach mit Abwärme aus der Müllverbrennungsanlage in Arnoldstein decken. Um rund 100 Millionen Kilowattstunden Wärme jährlich von Arnoldstein nach Villach zu transportieren, ist der Bau einer 17 Kilometer langen Fernwärme-Transportleitung nötig. In der Leitung wird Wasser mit bis zu 130 Grad Celsius und einem Druck von bis zu 25 bar von Arnoldstein nach Villach transportiert. Am Montag fand der Spatenstich für dieses 18-Millionen-Euro-Projekt statt.

Zeitgleiches Bauen
Zusätzlich errichtet die Kelag Wärme GmbH eine Ringverbindung von Warmbad nach Villach-Auen. Geschätsführer Günther Stückler: „Die Wärmeeinspeisung in Villach-Warmbad und die Ringverbindung nach Villach-Auen macht unsere Fernwärme in der Draustadt grüner, moderner und effizienter.“
Im Zuge dieses Projektes stellt die Kelag Wärme GmbH auch das Nahwärmesystem in der Muldensiedlung von Erdgas auf Fernwärme um. „Damit die Leitung 2018 in Betrieb gehen kann, bauen wir sie zeitgleich in mehreren Abschnitten“, erklärt Stückler.

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