Trinkwasser für Nötsch gesichert

Die neue Quellfassung: Die Schüttung konnte nun von zwei auf ca. acht Liter pro Sekunde erhöht werden
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  • Foto: Foto: Gemeinde Nötsch
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NÖTSCH. Die Schwarzbrunnquelle Ost in der Marktgemeinde Nötsch befindet sich oberhalb von Schloss Wasserleonburg. Die Quelle wurde von 1994 bis 1995 von einer Baufirma gefasst und in einen neuen Hochbehälter eingeleitet.
Eine mangelhafte Ausführung bei den Arbeiten damals führte in Folge zu Verklausungen. „Durch den technischen Defekt verringerte sich die Durchflussmenge. Das Quellwasser ist links und rechts entlang der Herdmauer ausgelaufen. Die Quellschüttung ist daher auf zwei bis fünf Sekunden pro Liter gesunken.“ erzählt Horst Schwenner vom Wirtschaftshof der MG Nötsch.

Rund 1000 Bürger betroffen
Die Versorgung mit Trinkwasser für Nötsch und den Ortsteil Förk war nicht mehr gewährleistet. Rund 1000 Einwohner waren davon betroffen.
Die Gemeinde entschloss sich, die Quellfassung zur Gänze neu zu fassen. Die Schwarzbrunnquelle umfasst insgesamt zwei Quellfassungen – eine davon wurde saniert. Der eigentlichen Sanierung sind mehrere Begehungen, Schüttungsmessungen, Besprechungen und Mutungen vorausgegangen. „Dabei stellte sich heraus, dass wir ca. 50 Meter oberhalb der ursprünglichen Quelle neu fassen mussten“, informiert Schwenner.

60.000 Euro Kosten
Die Schüttungsmenge wurde dadurch erhöht und beträgt nun nach der Sanierung sieben bis 15 Sekunden pro Liter. „Damit ist gewährleistet, dass die Quellstube permanent gefüllt ist, und somit kein Wassermangel für die Bürger entsteht.“ so Schwenner. Der Hochbehälter Schwarzbrunn fasst 200m3.
Mit dem Projekt wurde die Firma WH Quell- und Brunnenbau Hönegger GmbH beauftragt. Einen Monat dauerten die Arbeiten. Die Kosten für die Quell-Sanierung belaufen sich auf 60.000 Euro. Sie wurden aus dem Gebührenhaushalt der Gemeinde finanziert. „Nunmehr kann die Nötscher Bevölkerung wieder mit qualitativ und quantitativ gutem Wasser versorgt werden.“ freut sich Bürgermeister Johann Müller.

Autor:

Iris Zirknitzer aus Hermagor

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