08.11.2017, 14:45 Uhr

„100 Jahre Frieden an der Karnischen Front“

Schriftführer Christopher Themessl, Kapellmeisterin Viktoria Pedarnig, Stephanie Gastinger, Johannes Gailer, Karin Schmid, Markus Schobernig, Obmann Alexander Thalmann (v.l.) (Foto: Leopold Salcher)
MAUTHEN. Die Trachtenkapelle Mauthen organisierte in Kooperation mit dem Museum 1915-1918 und den Dolomitenfreunden zwei Kirchenkonzerte gegen das Vergessen!

Zeitreise in die Vergangenheit

Viele Besucher folgten der Einladung der Trachtenkapelle Mauthen zu einer Zeitreise in die Vergangenheit: eine Reise in eine Zeit, welche wir uns aus heutiger Sicht so nicht mehr vorstellen können und auch nicht wollen. Das Konzert wurde von Ensembles der TK-Mauthen musikalisch umrahmt, Karin Schmid (Kuratorin Museum 1915-1918) zitierte aus Kriegstagebüchern und erinnerte an das Leid, den Tod sowie die Qualen und dem Sehnen der Soldaten nach Frieden und der Heimat.


Geschichte in den Köpfen verfestigen

Die Absicht des Konzertes ist es, den Grundgedanken der Dolomitenfreunde zu begleiten und die ehemalige Karnische Front in Friedenswege zu verwandeln. Die Friedenswege sollen sich in unseren Köpfen verfestigen und unser Handeln beeinflussen. Die Friedenswege sollen verhindern, dass Leid und Strapazen in Vergessenheit geraten. Die Gräber sind Mahnungen an uns, dass es nicht noch einmal dazu kommen soll. Es ist unsere Aufgabe, diese Botschaft in die Welt hinauszutragen.

Ein besonderer Dank gilt allen Helfern, welche uns die Umsetzung der Konzerte ermöglicht haben!
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