25.05.2016, 00:00 Uhr

Hermagor blüht wieder auf

Bis spätestens zum Speckfest am ersten Juni-Wochenende bringt Ebner auch den Hermagorer Kreisverkehr "zum Blühen"

Tausende Sommerblumen verwandeln Hermagor in ein buntes Blütenmeer.

HERMAGOR (jost). Seit Tagen herrscht Hochbetrieb in der Hermagorer Gärtnerei Ebner. Firmenchef Robert Ebner und sein Team sind damit beschäftigt, der Bezirksstadt einen farbigen Anstrich zu geben.

Eisheilige geben Startschuß

„Wir warten jedes Jahr die Eisheiligen ab, aber nach der „Kalten Sophie“ wird der Startschuß für die Bepflanzung gegeben“ verrät Robert Ebner. Die Vorbereitungen beginnen jedoch bereits im Februar, denn da werden in den Treibhäusern die Stecklinge eingetopft und mit viel Liebe aufgepäppelt. „Nachhaltige und umweltschonende Produktion liegt mir besonders am Herzen, deshalb setze ich auch auf Regionalität. Wir arbeiten mit der Natur und nicht dagegen, so erhalte ich stresstolerante Pflanzen mit bester Qualität und Haltbarkeit“ erklärt der engagierte Gärtner.

Stadtgärtner in dritter Generation

Robert Ebner ist stolz auf die Erfolgsgeschichte seiner Gärtnerei. Der Blumenexperte wird bereits in dritter Generation von der Stadtgemeinde mit der Verschönerung des Ortsbildes beauftragt. „Ich freue mich jedes Jahr darüber, daß ich meiner Heimatstadt ein buntes Sommeroutfit verpassen darf“ schwärmt Robert Ebner und ergänzt: „Bis zum Speckfest muß ich mit der Bepflanzung fertig sein, denn da soll sich die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigen“. Deshalb beginnt sein Arbeitstag bereits um sechs Uhr früh, wenn die Straßen und Plätze noch leer sind.

Blumenpracht für Hermagor

10.000 Pflanzen verschönern das Stadtgebeit, wie u.a. den Hauptplatz bei der Stadtpfarrkirche, den Gasserplatz, Rathausplatz, Langegger-Parkplatz oder Friedenspark. Besonderes Augenmerk wird auf die Bepflanzung des Kreisverkehrs gelegt, der eine blühende Oase mitten im Aspahltgrau werden soll. Bei der Pflanzenauswahl setzt Ebner auf Bewährtes wie Tagetes, Begonien, Dahlien oder Leberbalsam und meint: „Bunt soll es sein und das Auge des Betrachters erfreuen“. Besonders stolz ist er auf die Bepflanzung beim Abstimmungsdenkmal, denn da hat er seine Blumenpracht symbolträchtig nach den Farben der Kärtner Fahne in gelb, rot und weiß angeordnet.

Familienbetrieb mit Herz

Fünf Mitarbeiter, Ehefrau Barbara und Mutter Anna sind dem Chef gerade in der arbeitsintensiven Zeit eine wertvolle Stütze. Doch die Mithilfe von Töchterchen Milli freut Robert Ebner besonders. Die elfjährige Schülerin hat den grünen Daumen in den Genen und schildert: „Ich bin mit den Pflanzen groß geworden, die Arbeit in der Gärtnerei macht mir viel Spaß und wenn ich Papa helfen kann, dann bin ich glücklich“. Also dürfte mit Milli oder ihrem 7-jährigen Bruder Janosch wohl auch die vierte Ebner-Generation gesichert sein...
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