29.03.2017, 18:00 Uhr

Kärntner Gebietskrankenkasse zeichnet die VS Hermagor als „G’sunde Lebenswelt Schule“ aus

Schulleiterin Lydia Gasser, Sieglinde Jost und Hildegard Allmaier (Projektleitung), Georg Steiner, MBA (Obmann der KGKK) mit den Schülern Semino Kronhofer & Cora Arnold (Foto: KK)

Für ihr nachhaltiges Engagement zum Thema Gesundheit bekam die VS Hermagor von der Kärntner GKK als eine von acht Bildungseinrichtungen im Schuljahr 2016/2017 die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ verliehen.

HERMAGOR. Seit 13 Jahren bietet die KGKK ein Programm zur Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen mit dem Titel „G’sunde Lebenswelt Schule“ an. Expertinnen der Service Stelle Schule unterstützen und beraten dabei die Schulteams. „Ziel dieses Angebotes ist es, die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, informiert KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA. „Schulen haben die Chance, vier Jahre an dem Prozess teilzunehmen. Nach zwei Projektjahren bekommen sie die Möglichkeit, die Plakette ‚G’sunde Lebenswelt Schule‘ zu beantragen und verpflichten sich für weitere zwei Jahre, den Weg der Gesundheitsförderung zu beschreiten“. Mit dieser Plakette zeichnet die Kärntner Gebietskrankenkasse im Schuljahr 2016/17 die VS Hermagor sowie sieben weitere Projektschulen für ihr nachhaltiges Engagement aus.

Anerkennung für Engagement

Als Anerkennung für das Engagement im Zeichen der Gesundheit übergab KGKK-Obmann Georg Steiner die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an die Schulleiterin der VS Hermagor, Lydia Gasser. Die Plakette ist ein sichtbares Zeichen und eine Anerkennung für LehrerInnen und SchülerInnen, die ihre Lebenswelt auch weiterhin gesund gestalten.

Schwerpunkte und Maßnahmen

Die VS Hermagor setzt eine Reihe von besonderen Schwerpunkten und gesundheitsfördernden Maßnahmen. So hat sie den Schulgarten zu einem Lern- und Lebensraum entwickelt. Zudem wurde eine eigene Gesundheitswerkstatt eingerichtet. Neben der Bewegung wird auch die gesunde Ernährung in dieser Bildungseinrichtung großgeschrieben, wobei die PädagogInnen Bewusstsein für die Bedeutung von regionalen Produkten schaffen. Eine gesunde Schuljause sowie die Herstellung und Zubereitung gesunder Speisen gehören für die SchülerInnen ebenso zum Alltag wie Tipps zu einem ausgewogenen Trinkverhalten und regelmäßige Zahnprophylaxe. Einen positiven Einfluss auf den Schulalltag hat auch die neue Pausenordnung, bei der auf die„bewegte Pause“ eine „ruhige Pause“ folgt. Ein zentrales Ziel der Schule ist die Verwirklichung der Inklusion, damit sich alle am Projekt „Gesunde Schule“ beteiligen können.

Zur Sache

Insgesamt haben sich in den 13 Jahren 120 Schulen zur „G’sunden Lebenswelt“ entwickelt und eine Urkunde erhalten. Mit der Plakette, die es seit 2013 gibt, wurde das Programm erweitert. „Die Schulen müssen bestimmte Qualitätskriterien, wie unter anderem Qualitätsmanagement, die Beteiligung der Schulbelegschaft am Gesundheitsförderungsprozess, die Erstellung einer Jahresplanung sowie die Dokumentation durch Abschlussberichte erfüllen“, erklärt Steiner. Damit soll die Nachhaltigkeit sichergestellt werden. Bisher haben sich 32 Schulen für den vier Jahre dauernden Prozess entschieden.
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