14.09.2016, 08:09 Uhr

LKW-Ladung ist nicht gesichert: 25 Tonnen Stahl krachen auf die Straße

Der Vorfall hat für den LKW-Lenker ein Nachspiel. Er wurde angezeigt (Foto: Symbolfoto: pixabay)

Windische Höhe: Rumänischer LKW-Fahrer verliert durch unzureichnend gesichterten Stahltransport 25.000 Kilogramm Stahl.

ST. STEFAN/GAIL. Ein 36-jähriger Kraftfahrer aus Rumänien war mit seinem Sattelkraftfahrzeug, auf der Kreuzner Straße (L 33) von der B 111 kommend in Richtung Windische Höhe unterwegs. Der Lenker hatte 25.000 Kilogramm Stahl geladen.

Ladung rutscht auf Fahrbahn

Im Bereich einer starken Steigung wurde, durch den Ladungsdruck der gänzlich ungesicherten Ladung, die Arretierung der hinteren Bordwand aufgedrückt. Dabei rutschte die Ladung - knapp 25 Tonnen Flach- und Rundstahl - auf die Fahrbahn und beschädigte die Asphaltoberfläche.

Keine Zurrgurte

Auf Grund des auf die Fahrbahn gerutschten Ladegutes war es nicht mehr möglich mit dem Sattelkraftfahrzeug weiter zu fahren. Der Sattelanhänger wies keine Zurrpunkte auf und war daher für den Transport von Rund- und Flachstahl nicht geeignet.

Transportunternehmen muss Stahl verladen

Folgedessen musste ein Transport- und Kranunternehmen angefordert werden, um das auf die Fahrbahn gerutschte Stahl auf einem geeigneten Sattelanhänger mittels Kran zu verladen und abzutransportieren.


Strecke gesperrt

Der Fahrzeugverkehr wurde auf der Kreuzner Sraße in der Zeit von 18:30 bis 20.45 Uhr wechselweise am Sattelkraftfahrzeug vorbeigeleitet. In der Zeit von 20:45 Uhr bis 23:40 Uhr wurde zum Zwecke der Umladungsarbeiten die Kreuzner Straße für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

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Vom Lenker und Zulassungsbesitzer wurde bezüglich der Übertretungen nach dem KFG eine vorläufige Sicherheitsleistung eingehoben.
Es ist nur dem Umstand, dass auf der Kreuzner Straße in der Steigung kein Fahrzeug dem Sattelkraftfahrzeug gefolgt ist, zuzuschreiben, dass kein Verkehrsteilnehmer zu körperlichen Schaden gekommen ist. Der Kraftfahrer wurde angezeigt.
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