24.05.2017, 12:48 Uhr

Pfarrkirche Arnoldstein: Bischof Schwarz und Pfarrer Sedlmaier zelebrieren gemeinsam die Heilige Messe

Pfarrer Sedlmaier und Orgelvereinsobmann Engelhardt freuen sich über die neue Orgel (Foto: Pfarre Arnoldstein)
ARNOLDSTEIN. Festtag für die Pfarre Arnoldstein: Diözesanbischof Alois Schwarz wird gemeinsam mit Provisor Geistl. Rat Johann Sedlmaier am kommenden Samstag, dem 27. Mai, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Arnoldstein eine hl. Messe feiern und die neue Orgel weihen.

Neue Orgel

Musikalisch mitgestaltet werden die Feierlichkeiten vom Kindergartenchor Arnoldstein und Hans Pleschberger (Orgel). Die neue St. Lambert-Orgel, benannt nach dem Patrozinium der Pfarrkirche, beinhaltet zehn klingende Register und 688 Pfeifen und stammt vom Orgelbau Škrabl aus Rogaška Slatina in Slowenien. Um dieses Projekt realisieren zu können, wurde im Jahr 2010 der Orgelverein St. Lambert in Arnoldstein gegründet. „Die Kosten für die Orgel, die sich auf rund 124.000 Euro belaufen, konnten durch Spenden der Pfarrbevölkerung im Rahmen von zahlreichen Aktionen sowie mit Unterstützung der Marktgemeinde Arnoldstein und einiger Gewerbebetriebe aufgebracht werden“, sagt Arnulf Engelhardt, Obmann des Orgelvereins.


Geschichtlicher Hintergrund

Arnoldstein, im Süden überragt von der Ruinengruppe der Klosterburg des ehemaligen Benediktinerstiftes, befand sich durch eine Schenkung von Kaiser Heinrich II. seit 1014 im Besitz des Bistums Bamberg. 1062 wurde Arnoldstein zum Sitz der Eppensteiner, die als Kärntner Herzoge auf der Burg residierten und zwischen 1062 und 1106, vermutlich an Stelle der heutigen Kirche, eine Eigenkirche errichtet.

Kircha im Jahre 1316 erstmals urkundlich erwähnt

Die Pfarrkirche in Arnoldstein wird urkundlich erstmals 1316 erwähnt. Der ehemals mittelgroße spätgotische Bau ist dem hl. Lambert geweiht. Noch Ende des 18. Jahrhunderts hatte die Pfarrkirche einen schlanken, geweißten Holzturm. Dieser wurde 1808 durch einen Turm in Mauerwerk ersetzt. 1959 wurde der Kirchenbau vergrößert und in die heutige Form umgebaut. Der Hochaltar mit offener, seitlich vorschwingender Säulenarchitektur stammt aus dem Jahr 1720 von Matthias Stübner aus Villach. Die Mittelfigur zeigt den Kirchenpatron, seitlich flankiert von Joachim und Anna, die Krönung Mariä mit Engeln in der Aufsatzgruppe. Der linke Seitenaltar (um 1680) ist ein Ädikula-Altar mit reich geschnitzten Knorpelwerkohren und mit Maria mit Kind im Mittelbild. Der rechte Seitenaltar (ebenfalls um 1680) mit gleichem Aufbau wie der linke zeigt im Mittelbild den hl. Florian. Die Kanzel (1744) stammt von Johann Benedikt Fromiller und ist heute als Ambo aufgestellt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.