05.07.2017, 12:00 Uhr

"Schalldämpfer hat durchaus Vorteile"

Karin Wallner ist mit der Jagd groß geworden (Foto: KK/privat/Wallner)

Zwei passionierte Jäger erzählen, was sie vom Einsatz von Schalldämpfern halten.

BEZIRK. Auch die beiden passionierten Jäger Stefan Ferlitsch und Karin Wallner befürworten grundsätzlich die Erlaubnis zur Benützung eines Schalldämpfers.


Schutz für Mensch und Tier

"Ich bin seit 30 Jahren Jägerin und benutze auch manchmal Ohrenstöpsel, aber wenn dieser Schalldämpfer Vorteile für Mensch, Wild und Jagdhund hat, bin ich dafür", sagt Wallner. Wichtig für sie ist aber vor allem, dass der Schall zwar vermindert, nicht aber der Schuss ganz lautlos wird. Stefan Ferlitsch hingegen sieht dadurch eine Chance, die Abschussquote zu erhöhen. "Es wird dadurch sicher erleichtert, weil man die Möglichkeit hat auch ein zweites Tier zu erlegen, wenn mehrere Stück auf freiem Gelände stehen", sagt Ferlitsch. Notwendig sei die Erhöhung der Abschussquote vor allem, weil der Wildbestand in einigen Gebieten sehr hoch sei und es dadurch zu Wildschäden kommen würde. "Hier steigt natürlich auch der Druck von Seiten der Grundstückseigentümer, dass mehr Tiere erlegt werden müssen", sagt Ferlitsch. Auch zum Thema Goldschakale hat er eine eindeutige Meinung. Da diese nämlich im Jagdgesetz derzeit noch nicht aufgenommen sind, ist somit der Umgang mit ihnen auch nicht geregelt. "Das wäre wichtig, immerhin haben die Schakale in der Zeit, wo sie bei uns waren, durchaus Rehkitze gerissen", sagt Ferlitsch.
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