15.03.2017, 10:43 Uhr

Wurzenpass: Pole zündet Gras an

Durch das Eingreifen zweier Bediensteter konnte ein Großbrand verhindert werden (Foto: KK)
WURZENPASS. Fahrzeuglenker haben gestern bei der Einreise bei der Grenzkontrollstelle auf dem Wurzenpass angezeigt, dass neben der Wurzenpassstraße auf slowenischem Staatsgebiet ein Brand ausgebrochen sei.
Ein 52-jähriger Polizist und ein im Assistenzeinsatz befindlicher 52-jähriger Bundesheerangehöriger sind der Anzeige auf den Grund gegangen und wollten damit eine größere Brandausbreitung abwehren.


Gras in Brand gesetzt

Als sie mit einem Feuerlöscher bei der Brandstelle in Slowenien, ca. 900 Meter von der Grenzkontrollstelle Wurzenpass entfernt, eingetroffen sind, trafen sie einen 24-jährigen polnischen Staatsangehörigen an. Der polnische Staatsangehörige hatte das trockene Gras neben der Straße in Brand gesetzt und machte Anstalten sich zu verbrennen. Er rannte immer wieder in das von ihm entfachte Feuer und versuchte mit seinem Feuerzeug noch weitere Brände zu legen.

Pole wurde gewalttätig

Die Bediensteten versuchten den Brand zu löschen. Der Pole griff sie dabei tätlich an. Bei der Abwehr der Angriffe erlitten beide Bedienstete Verletzungen unbestimmten Grades. Nach Erster Hilfeleistung durch slowenische Sanitäter wurden die Bediensteten zur Versorgung der Verletzungen in das LKH Villach gebracht.
Der polnische Staatsangehörige wurde von der slowenischen Polizei in Verwahrung genommen. Die weiteren Erhebungen werden von der slowenischen Polizei geführt.
Durch das umsichtige Einschreiten der beiden Bediensteten ist ein großflächiger Brand verhindert worden.
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