12.04.2017, 08:07 Uhr

Arnoldstein: Drei Millionen Euro für Alpe Adria Projekt

Das Interregprojekt Alpe Adria Karawanken ist auch eine touristische Chance für das Dreiländereck bei Arnoldstein (Foto: Gemeinde Arnoldstein)

Projekt Alpe Adria Karawanken mit Nachbar Slowenien soll auch das Dreiländereck stärken.

ARNOLDSTEIN. Alpe Adria Karawanken heißt das Projekt, das die Gemeinde Arnoldstein in Kooperation mit der Region Carnica Rosental, mit der Tourismusregion Villach Land, mit dem EB&P Umweltbüro GmbH und mit Leaderpartnern aus Slowenien – der Regionalentwicklungsagentur BSC Gorenjska/Kranj mit den Gemeinden Tržič und Jesenice, ins Leben gerufen hat.
Die „Mutter“ des Pojekts auf österreichischer Seite ist Ingeborg Schönherr von der Carnica Region Rosental.


Projekt startet im Mai

Die Projektkosten für Österreich und Slowenien belaufen sich auf drei Millionen Euro, wobei die Projektförderung seitens der EU 85 Prozent ausmachen. Die Laufzeit des Projektes beträgt 36 Monate. Start zur Umsetzung ist der 1. Mai 2017.
Das Interregprojekt zielt darauf ab, die Situation der Karawanken zu stärken. „Das Bewusstsein für die Schönheit der Region entlang und rund um die Karawanken soll bei den Einheimischen und Gästen gesteigert werden“, so Gernot Obermoser, Amtsleiter der Marktgemeinde Arnoldstein. Dazu möchte man nun in der Gemeinde Arnoldstein touristische Attraktionen und Freizeitangebote errichten. Im Blickpunkt steht das Bestreben, das wanderbare, grenzüberschreitende Erlebnis rund um das Dreiländereck-Gebiet erfahrbar und erlebbar zu machen.

Interaktive Erlebnisstation

Entlang des Almweges vom Tal bis zur Bergstation Dreiländereck und von der Hütte bis zum berühmten Dreiländereck-Marterl (ca 4,5 Kilometer Länge) soll eine Erlebnisstation entstehen – ein Leitsystem mit interaktiven Stationen wird errichtet. Neben Schautafeln über die Natur, die Geologie, aber auch die Geschichte beider Grenznachbarländer werden im Zuge der Erlebnisstationen Inhalte und Wissen nicht nur für Erwachsene dargeboten. Für die Kleinen werden Themen speziell kindgerecht und interaktiv-spielerisch aufbereitet und vermittelt. „Damit wollen wir auch Familien als Zielgruppen ansprechen“, sagt Obermoser.
Beim Marterl sollen für die Wanderer Sitzgelegenheiten errichtet werden, die zum Entspannen und Ruhen einladen. Von hier oben hat man übrigens eine fabelhafte Aussicht.

Region beleben

Vom Projekt verspricht man sich für die Region vor allem einen touristischen Nutzen: Die Sommermonate sowie die Vor- und Nachsaison sollen dadurch stärker belebt werden. „Der Gebirgszug der Karawanken, der ja bei uns beginnt und bis Unterkärnten reicht, sowie die umliegende Region hat großes Potenzial. Vor allem für mehrtägige Wanderungen entlang des Höhenweges eignet sich diese Destination ideal“, betont Obermoser. In den Genuss dieses Vorhabens könnten auch die Bergbahnen Dreiländereck kommen.
Auch für den Winter hat man im Dreiländereck schon Pläne geschmiedet. Die Touren-Nächte am Dreiländereck kommen sehr gut an. Dieses Angebot möchte man auch in Zukunft verstärkt ausweiten.
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