16.09.2014, 18:29 Uhr

Ein Hoch auf den Käsegenuss

Das Käsefestival zählt zum Highligt des herbstlichen Gailtaler Kulinarikreigens. „Alles Käse“ heisst es vom 27. bis 28. September in Kötschach-Mauthen.

Auf insgesamt vierzehn Almen wird von den Gailtaler Almsennern der europaweit und ursprungssgeschützte Gailtaler Almkäse mit Verantwortung und Qualität für Mensch und Natur erzeugt. Die würzigen Käsespezialitäten stehen beim Käsefestival in all ihren Reifestadien und Qualitäten zum Verkosten bereit. Köstlichkeiten aus dem benachbarten Alpenraum geben der Veranstaltung einen internationalen Charakter.

Das Käsefestival beweist, wie sich eine innovative Idee entfalten und wachsen kann, weil die Bereiche Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie eng zusammenarbeiten. Bürgermeister Walter Hartlieb freut sich über die positive Entwicklung und stellt fest: „Das Käsefestival ist unser wertvollster kulinarischer Botschafter, der jährlich zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland in unsere Marktgemeinde lockt. Damit stellt das Fest ein gesellschaftliches Ereignis dar, welches unsere kulinarischen Genüsse, Tradition und Brauchtum sowie unsere gesamte Wirtschaftskraft in der Vordergrund stellt“.

Tourismusobmann und „Alles Käse“-Organisator Sepp Kolbitsch zieht Bilanz über die Erfolgsgeschichte des Käsefestivals: „Vor nunmehr fast zwanzig Jahren wurde das kulinarische Fest aus der Taufe gehoben. Primäres Ziel war es, ein Highlight zu schaffen, welches zur touristischen Saisonverlängerung beitragen kann. Dass das Konzept aufgegangen ist, erlebe ich in meinem „Alpencamp“, denn wir sind Ende September beinahe ausgebucht. Auch an der Organisationsform hat sich einiges geändert. Waren es am Anfang noch öffentliche Forderungen und Eintrittserlöse, die den Hauptteil der Finanzierung sichergestellt haben, so sind dies heute fas ausschliesslich Sponsoren und Partner aus der Privatwirtschaft und die Aussteller, die das Fest auf eine gute finanzielle Basis stellen“.

Dass der heurige Almkäse von besonderer Qualität ist weiss Käseproduzentin Luise Neuwirth von der Watschiger Alm: „Der Sommer war kühler und feuchter als im vorigen Jahr, deshalb ist das Gras schneller gewachsen, die Kühe gaben mehr gute Milch und deshalb ist der Käseertrag auch höher und das Ergebnis ist ein besonders jugendlicher und frischer Käse“. Der Obmann der Almsennereien Christof Wassertheurer
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