23.09.2014, 00:00 Uhr

Grosser Schritt Richtung Energie-Autarkie

Teilnehmer an der ersten Arbeitssitzung unter Vorsitz von Bgm.Franz Guggenberger und Teamleiterin Stéphanie Klaus

Der Bezirk Hermagor ist nun eine Klima- und Energiemodellregion und setzt konkrete Akzente, sich energiemässig bis 2020 selbst zu versorgen

GAILTAL (jo).“Die Energie-Wende kommt nicht von allein, aber wir sind auf dem besten Weg dorthin“. So definiert der Lesachtaler Bürgermeister Franz Guggenberger als Vorsitzender des „Gemeindeverbandes Karnische Region“ die kürzlich in der BH Hermagor stattgefundene erste Arbeitssitzung der neu gegründeten Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“.

In den 7 Gemeinden des Bezirkes sollen die Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz einen großen Schritt weiter kommen. Eine aussagekräftige Bestands- und Potentialanalyse über den IST-Stand im Bezirk liegt dem Gemeindeverband bereits vor. Nun geht es in diesem Projekt um die konkrete Umsetzung von definierten Maßnahmen. Unter der Projektleitung von Stéphanie Klaus sind die eingebundenen Projektpartner nunmehr eingeladen, sich in den nächsten zwei Jahren über insgesamt 10 energierelevante Maßnahmen konkrete Gedanken zu machen, die unsere nähere Heimat deutlich näher zur angestrebten Energie-Autarkie bringen. Der Mehrwert in der Modellregion Hermagor besteht aber auch darin, dass bei energetischen Maßnahmen höhere Fördersätze gewährt werden.

Konkrete Beispiele
Stéphanie Klaus: „Unseren Bürgern wollen wir im Rahmen dieses neuen Projektes die Möglichkeit bieten, sich an einer leistungsfähigen Photovoltaik-Anlage beteiligen zu können.
Diesbezüglich wird Walter Hartlieb demnächst klare Vorstellungen definieren.
Aber auch am Zustandekommen einer innovativen Biomasse-Tankstelle (z.B. Hackschnitzel etc) wird gearbeitet, um die Wertschöpfung der Region zu verbessern. Mit dieser Aufgabenstellung wird sich Klaus Lederer konkret befassen.
Ein weiteres konkretes Beispiel dient, so Regionalmanager Friedrich Veider, das Arbeitspaket Mobilität und Tourismus. „Hier geht es darum, speziell im touristischen Bereich die Mobilität der Gäste und die Erreichbarkeit der einzelnen Destinationen in der Region zu untersuchen und etwaige neue Modelle vorzuschlagen“.
Weitere realistische Aufgabenstellung sind:
Solarberatung in den einzelnen Gemeinden,
Bewusstseinsbildende Massnahmen im Bereich Mobilität,
Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für die Revitalisierung von Klein-Wasserkraftwerken,
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