Nebelspaziergang
Den Herbst genießen - auch bei Nebel - im Schwarzenbergpark

Parapluiteich (so hatte Graf Lacy diesen Teich benennen lassen, weil angeblich an einem Baum neben einer Sitzbank seinerzeit so mancher Regenschirm aufgehangen wurde.)
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  • Parapluiteich (so hatte Graf Lacy diesen Teich benennen lassen, weil angeblich an einem Baum neben einer Sitzbank seinerzeit so mancher Regenschirm aufgehangen wurde.)
  • Foto: ©Sylvia S., Aus meiner Reihe "Wiens Grünoasen"
  • hochgeladen von Sylvia S.

Jenen Teil des Schwarzenbergparks, welchen ich Euch letztes Mal im Beitrag zeigte, ist nur ein kleiner Teil des "Parks" und bildet nur Anfang des gesamten Landschaftsareals.
Den Besuch dieses zweiten, wesentlich größeren Teils hatte ich mir für vergangenen Samstag vorgenommen. Das wurde allerdings zum Nebelspaziergang -  die vom Wetterbericht für nachmittags versprochene Sonne kam nicht und nicht zum Vorschein und es blieb feucht, nebelig und fallweise gab es auch leichten Regen. Doch mir machte dies nichts aus. Ich genoss diese Fototour in sauerstoffreicher Luft, umgeben von dieser sagenhaft schönen herbstlichen Natur. 

Dieser Teil des Schwarzenbergparks verläuft bis zur niederösterreichischen Grenze und geht direkt in den Wienerwald über. Er wird von der Exelbergstraße, der Höhenstraße und der Neuwaldegger Straße begrenzt. Es gibt es 2 kleinere Teiche, die neben dem Eckbach verlaufen und je näher man Richtung NÖ spaziert, gibt es noch den namentlich bekannten Parapluiteich. Rohrbadwiese, Tiefauwiese und Paulawiese liegen ebenfalls im Bereich des Parks.
Insgesamt kommt der Park mit drei Bächen in Berührung - Dornbach, Eckbach und Jägerbach. Die Umgebung der Grabkapelle von Graf Lady wird "Moritzruhe" genannt.
Franz Moritz Graf Lacy ließ sich nach 1780 auf eigenem Besitz (Alternative zum josephinischen Verbot pompöser Bestattungen in Kirchen) ein von einer kreisförmig gepflanzten Baumgruppe umgebenes "Rousseaugrab" anlegen. 1794 wurde die für sich selbst und seinen Neffen Feldzeugmeister Georg Graf Browne bestimmte, von einem Lanzengitter umfriedete klassizistische Grablege "Moritzruhe" (schmuckloser Grabtempel mit vier toskanischen Säulen an der Eingangsseite und Dreieckgiebel) errichtet.
So nebenbei aus weiter Ferne fiel mir auf, dass der Statue "Borghesischer Fechter" (von Johann Martin Fischer aus 1774) Kopf und Arme fehlen.

(Quelle: Wikipedia)
(Sämtliche Bilder: ©Sylvia S., Aus meiner Reihe "Wiens Grünoasen")

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