Hernals
Espresso Rosi - ein neues Café fürs Grätzel

Jakob Bretterbauer ist gelernter Koch und Sommelier. Mit dem Espresso Rosi erfüllt er sich einen Traum.
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  • Jakob Bretterbauer ist gelernter Koch und Sommelier. Mit dem Espresso Rosi erfüllt er sich einen Traum.
  • hochgeladen von Fanny Holter

Hernals ist um ein Lokal reicher: Im Café Espresso Rosi kommen Koffeinliebhaber auf ihre Kosten.

HERNALS. In der Hernalser Hauptstraße 166 findet man seit Kurzem das Café Espresso Rosi. Das kleine Lokal liegt ein wenig versteckt zwischen einem Outlet für Bademode und dem Geschäftslokal einer Gebäudereinigung. Am Schaufenster prangt in Großbuchstaben der Schriftzug "Superleiwander Kaffee, oida! Auch zum Mitnehmen!".

Wie es dazu gekommen ist? Inhaber Jakob Bretterbauer war der Meinung, dass es in der Gegend keinen wirklich guten Kaffee gebe. Ursprünglich war der gelernte Koch und Sommelier auf der Suche nach einem Lager, weil er auch als Food Stylist tätig ist und daher viel Geschirr für Fotoshootings hat.

Das Geschäftslokal hat ihm auf Anhieb gefallen, weil es sowohl einen Lager- als auch einen Verkaufsraum beinhaltet. Da war der Weg zum eigenen Kaffeehaus nicht mehr weit.

Funktional und charmant

Das kleine Café ist funktional und charmant eingerichtet. Die Möbel stammen aus der Privatwohnung von Jakob Bretterbauer und haben Geschichte. So auch die Gitarre, welche die Wand schmückt. Bretterbauer hat nämlich früher in einer Band Gitarre gespielt. "Mittlerweile gibt es die Band nicht mehr, weil alle Mitglieder Kinder bekommen haben", erzählt er der bz. Das Café ist nach seiner Frau Rosi sowie dem gleichnamigen Album vom Ostbahn-Kurti benannt.

Nach der Matura ist Jakob Bretterbauer von Tirol nach Wien gezogen, um Architektur zu studieren. Schon bald stellte er fest, dass er ein Handwerk lernen wollte. Bretterbauer hat daraufhin angefangen, im Lokal eines Freundes in der Küche zu arbeiten, wo er schließlich die Lehre zum Koch absolviert hat. Wie es ist, mit Ende 20 in die Berufsschule zu gehen? "Da hat man plötzlich lauter 15-jährige Freunde", so Bretterbauer.

Genuss im Grätzel

In seiner Schulzeit hat Jakob Italienisch gelernt. "Sprachkenntnisse verflüchtigen sich schnell, wenn man sie nicht einsetzen kann", sagt er. Geblieben ist ihm jedoch bis heute die Liebe zu Italien.

Im Espresso Rosi gibt es daher ab sofort nicht nur diverse italienische Snacks, sondern auch ein Mittagsgericht. Tramezzini, Panini und mehr – natürlich vom Inhaber selbst gemacht – kann man vor Ort oder auch zum Mitnehmen genießen.

Das Espresso Rosi ist Dienstag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt’s auf www.espressorosi.cafe

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