Johann-Nepomuk-Berger-Platz: Die Rückkehr der Würfeluhr

Finalphase auch für den Park: Martine Claus betreut das Projekt am Johann-Nepomuk-Berger-Platz. Im Sommer 2018 soll alles fertig sein.
  • Finalphase auch für den Park: Martine Claus betreut das Projekt am Johann-Nepomuk-Berger-Platz. Im Sommer 2018 soll alles fertig sein.
  • hochgeladen von Anja Gaugl

OTTAKRING/HERNALS. Würfeluhr, Mariensäule, 28 Bänke und ein öffentliches WC: Der neue Park am Johann-Nepomuk-Berger-Platz soll alle Stückerl spielen. Seitdem am 9. März die ersten Pläne für die Umgestaltung vorgestellt wurden, hat sich einiges getan. Die Wiener Linien sind mit ihrem Umbau fast fertig, wobei die Geduld der Anrainer mit der neunwöchigen Öffi-Sperre auf eine harte Probe gestellt wurde.

In zwölf Sprechstunden und drei Parkgesprächen mit den Planern, außerdem 16 Interviews und zahlreichen schriftlichen Rückmeldungen wurden die Wünsche der Grätzelbewohner erhoben und herausgefiltert. Ganz wichtig: Die Würfeluhr dürfe nicht wegkommen, ebenso nicht die Mariensäule. Auch ein öffentliches WC und ein Trinkbrunnen stehen ganz weit oben auf der Wunschliste der Parkbenutzer. Außerdem sind zwei Dog-Stations, also Gackerl-Sackerlspender, fix eingeplant.

Übrigens: Hunde werden in Zukunft im ganzen Park erlaubt sein, eine eigene Hundezone wird es aber nicht geben. "Natürlich muss man aufeinander Rücksicht nehmen", so die Freiraumplanerin Martine Claus von der Gebietsbetreuung. Sie hat das Projekt betreut und freut sich schon, wenn dann im März die Arbeiten an dem neuen Park beginnen werden. Fertig sein soll das neue Grätzelgrün dann im Juni – wenn alles nach Plan verläuft und auch das Wetter mitspielt. Auch das Thema Bäume war den Anrainern sehr wichtig. Davon gab es auf dem alten Platz 36. Fünf werden entfernt und 17 neue gepflanzt. Der Platz bleibt optisch zweigeteilt: Wo früher die Neulerchenfelder Straße war, entstehen ein Balancierbalken, ein Tischtennistisch und Schachplätze. Zur Ottakringer Straße hin sind Staudenbeete, zur Abelegasse hin ist der ruhigere Bereich mit Wiesen und sogar ein paar Hängematten geplant. Die Abelegasse wird außerdem eine Wohnstraße, die von der Feßtgasse aus nicht mehr befahrbar sein wird.

Auch im Bezirk zeigt man sich zufrieden: "Besonders freut mich, dass beim neuen Park die Anrainer stark beteiligt waren. Das ist Mitbestimmung, wie ich sie mir wünsche", so Bezirkschef Franz Prokop (SPÖ).

Pläne weiter einsehen

Die Pläne können im Büro der Gebietsbetreuung (Haberlgasse 76) eingesehen werden. Geöffnet ist Montag und Dienstag von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, Donnerstag von 13 bis 19 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Achtung: Von 11. bis 17. Dezember wird das Büro umgebaut. Dafür ist Martine Claus am 14. Dezember im Café Backeck (Johann-Nepomuk-Berger-Platz 1) anzutreffen. Dort beantwortet sie von 10 bis 11 Uhr und von 17 bis 18 Uhr offene Fragen.

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