Bezirksvertretungssitzung Hernals
ÖVP kritisiert geplanten Klimabündnis-Beitritt

Hernals will dem Klimabündnis beitreten. Die ÖVP äußert Bedenken gegenüber dem Nutzen einer solchen Mitgliedschaft.
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Hernals will Klimabündnisbezirk werden. Die eingebrachte Resolution wurde von der ÖVP scharf kritisiert.

HERNALS. Die Bezirksvertretung Hernals bekennt sich zu den Zielen des Klimabündnisses und will die nötigen Schritte einleiten, um ein Klimabündnisbezirk zu werden. Neben der Gemeinde Wien gehören bereits die Bezirke Wieden, Margareten, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Favoriten, Hietzing, Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring zum Klimabündnis. Mit der Resolution will man sich nun dazu bekennen, ebenfalls Teil dieses Bündnisses zu werden.

ÖVP übt Kritik an geplanter Mitgliedschaft

Für ÖVP-Bezirksparteiobmann Klaus Heintzinger ist der geplante Beitritt schlecht investiertes Geld: "Der Bezirk würde zwischen 11.000 und 15.000 Euro für die Mitgliedschaft bezahlen. Aber was bekommen wir für unser Geld? Die Verwendung des Logos, ein Online-Shop und Infounterlagen sind etwas wenig."

Konter von SPÖ und Neos

Bezirksrätin Monika Juch (SPÖ) hält dagegen: "Wir wollen schauen, was geht, um einen positiven Beitrag zu leisten. Politische Institutionen müssen sich damit beschäftigen, um dem Klimagedanken Rechnung zu tragen."
Ihre Kollegin Cora Urban (Neos) springt ihr zur Seite: "Jetzt ist es erst einmal wichtig, uns dazu zu bekennen und einen Arbeitskreis zu bilden."

Biosphärenpark als Alternative

Für Heintzinger und die ÖVP alles keine Gründe, um Geld zu bezahlen: "Die Stadt Wien zahlt ohnehin schon. Wenn wir auch beitreten, wird doppelt gezahlt. Viele Gemeinden wie etwa Klosterneuburg treten schon aus, weil das nur eine finanzielle Belastung ist."
Als Alternative schlägt Klaus Heintzinger vor, dem Biosphärenpark Wienerwald beizutreten. "Investieren wir das Geld doch intelligenter! Der Biosphärenpark ist nicht umsonst, sondern sogar gratis."

Antrag angenommen

Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ) bedankt sich bei Heintzinger: "Man darf sich auf verschiedenen Ebenen etwas überlegen. Aber wir müssen Maßnahmen setzen." Mit den Stimmen der SPÖ, von Neos, den Grünen und der FPÖ wurde der Antrag angenommen.

Autor:

Michael J. Payer aus Donaustadt

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