Chuma und Stefan wagen sich aufs Eis zum Eiskunstlauf – mit Video

Gemeinsam mit den Trainerinnen Christa Gunsam, Nikola und Inge Strell-Herr wagen sich Chuma und Stefan an die Abschlusspose.
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HERNALS. Bei Eiskunstlauf denkt man an zierliche und elegante Tänzer, die sich anmutig drehen, wenden und springen. Eher weniger denkt man an große, breitschultrige Männer, die an Rugby oder Eishockey erinnern. Für Chuma und Stefan waren gerade diese Widersprüche Grund, um Eiskunstlauf auszuprobieren.

Die beiden Video-Blogger haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Spaß an der Bewegung vorzuzeigen und neue Sportarten auszuprobieren. Dabei sollen Vereine, Sportler und jene Leute, die hinter den Vereinen stehen, vorgestellt werden. Gleich zu Beginn wurde ihnen von Christa Gunsam, ehemalige Eiskunstläuferin und internationale Preisrichterin, Recht gegeben: „Eiskunstlauf benötigt viel Kraft, Kondition und Drehvermögen und ist dadurch nicht weiblich, sondern sehr männlich.“

Um wirklich erfolgreich in dieser Sportart zu sein, sollte man als Kind beginnen und mehrmals wöchentlich trainieren. Gleichgewicht, Koordination, Ballett und die Technik am Eis will schließlich gelernt werden. Allerdings schafft man schon nach wenigen Stunden sehr gute Achtungserfolge.

Eiskunstlauf mit Tradition in Wien

Der Eiskunstlauf ist eng mit Wien verbunden, fanden doch die ersten internationalen Meisterschaften 1882 in Wien statt. Heute gibt es in Wien elf Vereine. Lernen kann man bei den Trainern alle Disziplinen des Eiskunstlaufs: Einzellaufen, Paarlaufen, Eistanz und Synchroneiskunstlauf. Sprünge und Figuren verbinden sich bei allen Disziplinen zu einem Programm.

Bei den Wettkämpfen unterscheidet man zwischen Kurzprogramm, Pflichtprogramm und den unterschiedlichen, kreativen Kürprogrammen. Unterrichtet wird meist in Gruppen als vorbereiteter Kurs oder als Einzelunterricht, der meist direkt vor Ort angemeldet werden kann. Informationen über den Eiskunstlauf und alle Vereine gibt es unter www.skateaustria.at

Die erste Eisstunde mit Trainerin Inge

Chuma und Stefan sind jedoch nicht völlig unbedarft zum Eiskunstlauf gekommen. Chuma, der aus der Rollerblader-Szene kommt, war vor über zehn Jahren und als Kind eislaufen, Stefan hatte früher mit Freunden Eishockey gespielt. Er hat sich daher auch für Eishockey-Schlittschuhe entschieden, die leicht gebogen, verkürzt und ohne Zacken sind. Chuma probierte die längeren Kunstlaufschlittschuhe mit Zacken.

Gemeinsam mit Trainerin Inge Stell-Herr, Christa Gunsam und deren Enkelin Nikola, alle vom Verein Kunsteisbahn Engelmann, wurden zunächst die einfachen Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen eines Fisches trainiert, dann ging es weiter über Tennisbälle mit kleinen Sprüngen, um schließlich anmutige Drehungen zu machen. Trotz kühler Außentemperatur wurde es den beiden Sportfreunden schnell warm. Gelacht wurde beim Training viel, zu einem Sturz kam es nicht. Die größte Schwierigkeit bestand allerdings im Gleichgewicht halten, daher wurde die Schlusspose gemeinsam mit den Trainerinnen auf einem Bein absolviert.

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