29.11.2017, 21:41 Uhr

Parkplatzsituation im Schönbrunnergraben

In der Kronenzeitung vom 29.11.2017 steht auf Seite 27 ein “großartiger” Artikel:
“Bezirk setzt Wünsche um”
Die Wahrheit ist allerdings eine ganz andere:

Vor den letzten Wien-Wahlen hat der damalige Bezirksvorsteher 2 x (zweimal!)
eine Umfrage zum Parkpickerl im 18. Bezirk gemacht. Beide Male wurde das Parkpickerl
von der Bevölkerung abgelehnt.

Nach der Wahl wurde überraschend die grüne Silvia Nossek Bezirksvorsteherin.
Sie führte ohne eine weitere Umfrage das Parkpickerl im Bezirk ein.
Für die Kleingärtner wurde ein 8-Monate-Pickerl kreiert (März bis Oktober).

Im Schönbrunnergraben gab es bis dahin jahrelang keine Probleme mit den
Parkplätzen. Es war ja nur eine Sackgasse mit Zufahrt für Anrainer gestattet.
Auch die Müllabfuhr klappte problemlos.

Plötzlich wurden Strafzettel ausgestellt, weil die restliche Fahrbahnbreite für
den “Gegenverkehr” nicht groß genug war. Frau Nossek hat bei einer Versammlung,
bei der bei weitem nicht alle Anrainer geladen waren, versprochen, eine brauchbare
Lösung zu veranlassen. Die sieht letzten Endes so aus:

Es wurden im Schönbrunnergraben 20 legale Parkplätze markiert.
Vorher waren es 56 (fünfzigsechs) !!!


Da mindestens 60 Bewohner oder mehr ganzjährig in den Kleingartenanlagen
wohnen – es hat zwar nicht jeder ein Auto – wo sollen die nun parken???
Dazu kommen noch die 8-Monate-Parker im Sommer.

Meine Frage: Zuerst wird ohne Rücksicht auf die Interessen der Bezirksbewohner
das Parkpickerl eingeführt, dann werden die Parkplätze wegrationiert ?


Ist das nun ein Schildbürgerstreich oder liegen wir falsch ?

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, meinen Brief zu lesen.

Mit freundlichen Grüßen

Stud.Rat Ing. Robert Syrovatka
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