Auwald: 200 Bäume werden jetzt gesetzt

KREMS (don). Salzstreuen im Winter sowie hohe Belastungen durch Abgase während des ganzen Jahres setzen den überalterten Baumbestand der Stadt Krems zu. Von den rund 6000 Bäumen auf öffentlichen Grund, ist die Hälfte bereits älter als vierzig Jahre. Das maximale Lebensalter im Stadtgebiet liegt für einen Baum zwischen vierzig und fünfzig Jahre, wobei das natürliche Baumalter bei achtzig Jahren liegt.

Problematik: Kastanienbaum
Zehn Prozent aller Kremser Stadtbäume sind Kastanienbäume. Durch den Befall der Miniermotte beginnt das Laub schon oft im Juli zu welken. "Im Vergleich zu anderen Bäumen ist sie weniger robust und schwächen die Kastanie zusehends, sodass sie in stark frequentierten Bereichen ein Sicherheitsproblem darstellen", so Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer.
Mittlerweile wurden im Stadtgebiet - den Kremser Auwald ausgenommen - rund 150 Bäume gefällt. Und weitere werden dazu kommen.

Nachpflanzung im Auwald
Im beliebten Kremser Auwald wurde eine massive Durchforstung aus Sicherheitsgründen zu Beginn des Jahres durchgeführt. Bis Ende des Monats werden in diesem Gebiet Jungbäume nachgesetzt. Ersatzpflanzungen erfolgen auch in der Alllee in der Wasserhofstraße in Gneixendorf. Bis Ende Mai sollen laut Bürgermeister Reinhard Resch alle Nachpflanzungen im Stadtgebiet abgeschlossen sein.
"Es wurde vierzig Jahre lang nichts gemacht. Wir mussten jetzt handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten zu können", so Vizebürgermeister Gottfried. Gemeinsam mit Experten wurden aus einer Liste geeignete Baumsorten zum Nachpflanzen gewählt. Spitz- und Bergahorn, Sommer- und Winterlinde, Schwarzpappel und Schwarznuss, zirka 1,5 Meter hoch und mit einem Durchmesser von 14 bis 16 Zentimeter werden in Kürze den Kremser Auwald wieder beleben.

Tag des Baumes
Bäume als Schattenspender, als grüne Lunge und als gestalterisches Element in Parkanlagen und in Alleen sind aus der Stadt nicht wegzudenken. Der „Tag des Baumes“ wird am 25. April gefeiert. Unter dem Motto „Unsere Stadtbäume“ plant daher die Stadt Krems am Dienstag, 23. April, eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema. Vertreter aus der Politik werden dabei ebenso zu Wort kommen wie Baumexperten. Um die Problematik anschaulich darstellen und Baumpflegemaßnahmen direkt demonstrieren zu können, wird diese Veranstaltung als „Lokalaugenschein“ mitten im Stadtpark, stattfinden. Darüber hinaus wird es bei Bedarf in einzelnen Straßenzügen und Plätzen Infoveranstaltungen geben, bei denen Baumpfleger Hans-Peter Kirschner zu Fragen von Anrainern Stellung beziehen wird.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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