Bahnhof St. Pölten: Schauplatz einer Messerstecherei

ST. PÖLTEN (red). Heute Früh ereigneten sich dramatische Szenen am St. Pöltner Bahnhof. Zwei Jugendliche gerieten aneinander und in der Folge kam es zu einer Messerstecherei. Aussagen von Zeugen zufolge soll der Tat ein Streit voraus gegangen sein. Ein Mädchen wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Wie der ORF Niederösterreich berichtet, soll sich die Messerstecherei gegen 7.30 Uhr auf dem Bahnhofsgelände zugetragen haben. Der Gesundheitszustand des verletzten Mädchens ist bisher unbekannt. Bei der verdächtigen Tatperson soll es sich ebenfalls um ein Mädchen handeln, welches vorerst flüchtig war. Michaela Obenaus, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gab bekannt, dass aufgrund des Verdachts einer schweren Körperverletzung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden war. Festgenommen soll die Verdächtige aber bis dato noch nicht geworden sein.

Erhöhte Kriminalität

Körperverletzungen, Diebstähle - in den letzten Monaten war der Bahnhof St. Pölten immer wieder Schauplatz von Kriminalität. Erst vor zwei Wochen wurde dieser deshalb zur Schutzzone erklärt.

Überparteiliche Petition für Wachzimmer

"Wachzimmer Hauptbahnhof St. Pölten – Jetzt!!" ist auf der Website einer Onlinepetition zu lesen, die Anfang Februar ins Leben gerufen wurde. Dort sprechen sich Initiatoren und Befürworter für eine bewachtes Zimmer am Bahnhof aus. Bis dato unterzeichneten 770 Menschen die Petition.

Zur Sache:
Bereits im März 2011 beschloss der Gemeinderat der Landeshauptstadt St. Pölten eine Resolution, mit der die damalige Innenministerin Maria Fekter ersucht wurde, die Installierung einer Polizeiinspektion am Bahnhof, die früher existierte, zu prüfen. Der Wunsch der Gemeinderäte kehrte seitens einzelner Politiker seither immer wieder.
Nach einer Massenschlägerei im vergangenen Dezember wurde mit 1. Februar der Bahnhof zur Schutzzone erklärt. Damit kann die Polizei etwa Betretungsverbote aussprechen. Am 4. Februar sorgten acht Jugendliche mit einer Schreckschusspistole für einen Großeinsatz der Polizei im Nahbereich des Bahnhofes und heute schockiert eine Messerstecherei.

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