Mein Fluss
Die Traisen: Ein Paradies für Angler

Fünf Fischereireviere gilt es im Unteren Traisental zu bewirtschaften.

UNTERES TRAISENTAL. Angeln ist für viele Österreicher nicht nur ein Hobby, sondern trägt gleichzeitig auch - wenn richtig praktiziert - zum Arten- und Naturschutz bei. Durch regelmäßige Begehungen und Meldungen von Wildbeständen leisten Fischer einen profunden Beitrag zum Gleichgewicht des Ökosystems.
"Vor allem die Schäden durch Fischräuber, Kormoran und Fischotter, sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen", weiß Johann Haimel, Senior-Chef der gleichnamigen Fischzucht in Traismauer. Der Fischer selbst kann diesbezüglich mit gezielten Einsetzungen von Fischen entgegenwirken. Trotzdem sind die Schäden durch die Fressfeinde hoch. Der Fischreichtum hat in den letzten zehn Jahren abgenommen, denn ein Fischotter frisst Schätzungen zufolge 350 Kilogramm Fisch pro Jahr.

Angeln nur mit Lizenz

Fischen darf jeder, der eine Anglerlizenz vom Land Niederösterreich besitzt. Danach kann eine Jahreskarte erworben werden. "Fünf Fischereireviere gibt es von Herzogenburg bis zur Donau", erklärt der Fischzüchter. Er selbst bewirtschaftet das örtliche Fischereirevier. Daneben gibt es zum Beispiel die Traisen-Einöd, die zwischen Herzogenburg und Traismauer, unmittelbar bei der Ortschaft Einöd, liegt. Zum Revier gehören neben dem Traisen-Hauptfluss auch die in diesem Bereich befindlichen links und rechts gelegenen Werkskanäle. Die linksufrig gelegene Brunnader im Revierbereich Einöd wurde mit fangfähigen Karpfen besetzt. Es darf auf diese mit allen gesetzlich erlaubten Ködern mit einem Angelstock gefischt werden. Als Fischfanggeräte sind im Traisen-Hauptfluss nur Fliegenrute mit künstlicher Fliege, in den Werksbächen zusätzlich auch Spinnrute mit Kunstköder auf einfachem Haken oder Obstköder auf Aitel, erlaubt.

Fischen mit der Fliege

Die Ufer der Traisen sind gut begehbar, der Flussgrund besteht aus Schotter, im Frühjahr weist der Hauptfluss eine durchschnittliche Breite von circa dreißig Metern auf und ist nahezu ideal zum Fischen mit der Fliege geeignet. Seit einigen Jahren ist auch in Zeiten der Niederwasserführung im Flussbett der Traisen eine gerade noch ausreichende Menge an Fließwasser anzutreffen. Dies hat dazu geführt, dass ein guter Bestand an Salmoniden sich im Hauptfluss entwickeln konnte. Das Aufkommen der Fischnährtiere ist in der Traisen als außergewöhnlich gut zu bezeichnen, besonders die Köcherfliege kommt zu gewissen Zeiten in großen Schwärmen im Hauptfluss vor.

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