Geheime Pläne in Nussdorf

In den nächsten Monaten könnte feststehen, wie sich das Traisental im Bereich Nussdorf weiterentwickelt. Voraussetzung: Kooperation!
TRAISENTAL/ NUSSDORF (wp). Dem Bezirksblatt ging zu Redaktionsschluss ein Strategiepapier zu, das die Zukunft von Teilen des Traisentals, vor allem im Bereich zwischen Nussdorf und Traismauer, völlig neu ordnet: Zu beiden Seiten der S33 bzw. der L113 soll ein riesiges Betriebs- und Gewerbegebiet entstehen.
Das Gebiet wurde von der Firma „Hydro Ingenieure“ in mehrere Entwicklungsgebiete aufgeteilt, wobei Nord 1, Mitte und Süd sich nahe der Gemeinde Nussdorf befinden und Nord 2 und Ost, jenseitig der S33, zum Teil im Hochwassergebiet liegen. Die Studie empfiehlt eine Teilerschließung des Gebiets von Norden nach Süden, gleich anschließend der Firma HABA-Beton, da dort die Anbindung an die S33 über die Abfahr Traismauer Süd am besten ist. Um das Projekt voranzutreiben, werden Kooperationen mit Ecoplus und Lobbying-Aktivitäten empfohlen.

Steigen Grundstückspreise?
Angesiedelt sollen „bauaffine Betriebe, Transport- und Logistikunternehmen, Gewerbe und Zulieferer.
Da einige Insider von dem Projekt bereits Wind bekommen haben, dürften in absehbarer Zeit auch die Grundstückspreise anziehen. Bürgermeister Heinz Konrath (SPÖ) bestätigt die Existenz dieser und einer Folgestudie und konkretisiert: „Es dürfte sich herauskristallisieren, dass das Gebiet Mitte, also zwischen den Firmen HABA-Beton und Wopfinger, am geeignetesten für die Entwicklung eines Betriebsgebietes ist, da es nicht hochwassergefährdet ist.“ Allerdings: „Vor einer Umwidmung des Areals brauchen wir auch die Zustimmung der Grundstückseigentümer“. – Im Raum steht auch eine neu zu gründende gemeindeeigene Gesellschaft, die steuerschonend die Grundstücksbewegungen regelt. Ein Teil des zu entwickelten Gebiets müsste nach dem Schotterabbau „rekultiviert“ werden. Teuer wird die Sache für die Gemeinde, weil sie die Infrastruktur aufbauen muss, sie profitiert aber langfristig von neuen Arbeitsplätzen und der damit verbundenen Kommunalsteuer. Mit dem Betriebsgebiet könnte auch dem Schotterabbau ein Riegel vorgeschoben werden.

Autor:

Bezirksblätter Archiv (Werner Pelz) aus St. Pölten

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