Petrus Stockinger als Propst von Herzogenburg benediziert

Stadtrat Erich Hauptmann, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Propst Petrus Stockinger, Bürgermeister Christoph Artner.
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  • Foto: Stift Herzogenburg
  • hochgeladen von Sarah Loiskandl

Bischof Alois Schwarz stand der Feier in der Stiftskirche Herzogenburg vor, in der Petrus Stockinger, der im April dieses Jahres zum Propst des Stiftes gewählt worden war, die Amtsinsignienc - Ring, Mitra und Stab - überreicht wurden.

HERZOGENBURG. In der Stiftskirche Herzogenburg fand am 26. Mai die feierliche Benediktion von Propst Petrus Stockinger statt. Der Oberösterreicher war am 9. April 2019 zum Nachfolger des langjährigen Vorstehers des Stiftes Herzogenburg, Propst Maximilian Fürnsinn, gewählt worden. In dem feierlichen Gottesdienst, dem der Diözesanbischof von St. Pölten, Alois Schwarz, vorstand, erhielt Propst Petrus die Amtsinsignien - Ring, Mitra und Stab - überreicht, die ihn als „höheren Oberen“, das heißt als Leiter einer Ordensgemeinschaft, die direkt der Ordenskongregation in Rom unterstellt ist, ausweisen.

Fest der gesamten österreichischen Kirche
In seiner Predigt ging Bischof Schwarz auf die besondere Bedeutung der Stifte in Niederösterreich ein und zeigte sich zuversichtlich, dass das Stift Herzogenburg mit der Wahl von Propst Petrus einen guten Weg in die Zukunft gehen und auch weiterhin als geistliches Zentrum einen wichtigen Dienst in der Diözese leisten wird. Die Anwesenheit von Weihbischof Anton Leichtfried, dem früheren Linzer Bischof Maximilian Aichern und über fünfzehn weiteren Äbten und Pröpsten aus Österreich zeigte eindrucksvoll, dass dieses Fest ein Fest der gesamten österreichischen Kirche war.

Hochkarätige Ehrengäste unter Gratulanten
Unter den zahlreichen Gratulanten fanden sich unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ihr Amtsvorgänger Erwin Pröll und der ehemalige oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer. Darüber hinaus waren auch der ehemalige Finanzminister Hans Jörg Schelling, der niederösterreichische Militärkommandant Brigadier Helmut Jawurek und viele weitere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zu Gast. Landeshauptfrau Mikl-Leitner griff in ihren Grußworten die Gedanken des Bischofs auf und betonte das gute Fundament für die Zusammenarbeit in Niederösterreich, das schon Prälat Maximilian gelegt hatte und nun fortgeführt werden sollte.

Achthundert Gäste bei Feierlichkeiten
Bei dem anschließenden Fest im Innenhof des Stiftes hatten die über achthundert Gäste Gelegenheit, bei Leberkäse, Bier und Wein miteinander ins Gespräch zu kommen und auch mit Propst Petrus einige Worte zu wechseln. Gestärkt und voll Freude über diesen gelungenen Festtag geht die Gemeinschaft des Stiftes Herzogenburg nun den Weg in die Zukunft.

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