Herzogenburg
Es muss nicht immer New York oder Shanghai sein - Werke von Pummer überzeugten Jury in München

Georg Pummer mit seinen Werken. Sie sollen durch ihre differenzierte Darstellung den Betrachter zur Selbstreflektion anregen und auch die Fragen aufwerfen: Wo sehe ich mich im ewigen natürlichen Kreislauf, wie gehe ich damit um und will ich durch mein zukünftiges Handeln etwas verändern?
  • Georg Pummer mit seinen Werken. Sie sollen durch ihre differenzierte Darstellung den Betrachter zur Selbstreflektion anregen und auch die Fragen aufwerfen: Wo sehe ich mich im ewigen natürlichen Kreislauf, wie gehe ich damit um und will ich durch mein zukünftiges Handeln etwas verändern?
  • Foto: Lackinger
  • hochgeladen von Sarah Loiskandl

HERZOGENBURG. Von ersten bis fünften Mai ging in München die „Artmuc“, Bayerns größtem Kunstevent für zeitgenössische Kunst, über die Bühne. Wer war unter den rund 140 Künstlern und Galeristen aus ganz Europa dabei, die dort aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst zeigten? Natürlich der Herzogenburger Surrealist Georg Pummer, der die Jury mit seinen Werken „Maybe Death is a Gift“ – Vielleicht ist der Tod ein Geschenk – überzeugen konnte und dadurch bei der stark umworbenen Kunstmesse zugelassen wurde. 

Eines der wichtigsten Kunstevents in Süddeutschland

Die Artmuc präsentiert sich im Isarforum am Deutschen Museum und auf der Münchner Praterinsel. Was vor fünf Jahren mit der ersten Ausgabe einer neuen Kunstmesse auf der Praterinsel begann, hat sich seitdem zu einem der wichtigsten Kunstevents Süddeutschlands entwickelt und bringt Künstler, Galerien und Kunst-Projekte aus ganz Europa – und erstmalig auch aus Südafrika nach München.
Die Artmuc will dabei neue Trends aufzeigen und präsentiert einen aktuellen Querschnitt der europäischen Kunstszene mit Kunstwerken der Street- und Urban Art, der digitalen Kunst und Fotografie bis hin zur klassischen Malerei.

Junge Künstler sollen unterstützt werden

„Der Kunstmarkt entwickelt eine enorme Dynamik, er bietet ständig Neues. Die Artmuc ist ein idealer Rahmen, diese einem breiten Publikum näher zu bringen. Wir wollen Trends setzen, anstatt Entwicklungen hinterherzulaufen oder diese zu kopieren.“ so der Veranstalter Raiko Schwalbe, "Junge Künstler benötigen Unterstützung. Ein besonderes Anliegen der Artmuc ist es, jungen Künstlern helfend zur Seite zu stehen. Persönliche Patenschaften, Unterstützung bei der Vermarktung oder auch der Artmuc-Award sind nur einige Beispiele dafür.“

Der Tod - betrachtet aus einem anderen Licht

Pummers Werke „Maybe Death is a Gift“ repräsentieren einen Gefühlszustand im Leben eines Menschen, der den Tod als Teil des Lebens vor Augen hat. „Bei diesen Exponaten spiegeln sich auch meine eigenen Erlebnisse der jüngsten Vergangenheit wieder, welche mich zu der Frage führten: Darf der Tod auch als Geschenk betrachtet werden und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt? Ohne Leben kein Tod – ohne Tod kein Leben. Darf bei diesem natürlichen Kreislauf nur das Leben als achtbar angesehen werden oder muss auch der Tod als gleichwertig betrachtet aufkommen?", so die Überlegungen von Pummer, der vergangene Woche auch auf der „Strake Art Fair“, dem Münchner Kunst- und Lifestyle-Event, vertreten war.

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