VP gegen SP: Streit um Sicherheit bei Traisental-Radweg und Fitnessparcour

Die betroffenen Stellen sollen abgefräst und in einem weiteren Arbeitsschritt neu asphaltiert werden.
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  • Die betroffenen Stellen sollen abgefräst und in einem weiteren Arbeitsschritt neu asphaltiert werden.
  • Foto: VP Traismauer
  • hochgeladen von Sarah Loiskandl

TRAISMAUER. Die VP-Stadträtin für öffentliche Sicherheit, Elisabeth Wegl, kritisiert in einer Presseaussendung, dass der Asphalt am Radweg entlang der Traisen Aufbrüche und Niveauunterschiede aufweist: "Seit zwölften April 2020 ist die Dringlichkeit einer Sanierung bei der Gemeinde bekannt. Die Radfahrer laufen Gefahr, zu stürzen oder ihre Räder zu beschädigen. Mittlerweile wurden die schadhaften Stellen markiert, die Sanierung steht nach Wochen allerdings noch aus.", so Wegl. Die Antwort von Baustadtrat Walter Grundstäudl: "Wer entlang des Traisentalradweges unterwegs ist, wird schon beobachtet haben, dass die Asphaltunebenheiten farblich markiert sind. Das sind die von der Firma Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. gesetzten Marker für die Sanierung der betroffenen Areale, die teilweise durch Baumwurzeln beeinträchtigt wurden. Die Stellen werden abgefräst und in einem weiteren Arbeitsschritt neu asphaltiert. Aufgrund der Corona-Pandemie ergeben sich hier leider Verzögerungen."

"Von Geräten geht keine Gefahr aus"

Ein weiterer Kritikpunkt bezog sich auf die Fitnessgeräte entlang der Traisen, die auf Initiative der Stadträte Admir Mehmedovic und Rudolf Hofmann aufgestellt wurden: "Nach Rücksprache mit Experten des TÜV Austria musste ich feststellen, dass diese Geräte und deren Installierung nicht den erforderlichen Sicherheitsvorkerhrungen entsprechen.", meint Wegl weiter, "Nach mehrmaligem Schriftverkehr mit der Stadtgemeinde kam keine Reaktion. Es ist nicht alles 'leiwand', was 'leiwand' sein soll, wenn es zu einem Unglück kommt. Letztlich haftet die Stadtgemeinde." SP-Bürgermeister Herbert Pfeffer entgegnet darauf: "Die Geräte wurden noch nicht der Stadtgemeinde übertragen. Da aber der Erhalt und die weitere Wartung dieser auf die Stadtgemeinde übergehen werden, haben wir selbstverständlich ein Gutachten beauftragt. Das Gutachten vom 24. Juni 2020 hat lediglich bei einem Gerät einen Verbesserungsauftrag bei der Verankerung ergeben und diesem wurde bereits durch den Eigentümer nachgekommen. Die Bedienung der Geräte ist kinderleicht, trotzdem wird die Kurzbeschreibung bald nicht nur in Englisch, sondern auch in Deutsch zu lesen sein. Das war die zweite Anregung im Gutachten, alles andere wurde für in Ordnung befunden. Überprüft wurden alle Fitnessgeräte, die Hinweisschilder und sogar die Sitzgruppe beim Oberndorfer Steg und der dort angebrachte Abfallbehälter." Stadtrat Mehmedovic ergänzt: "Von den Fitnessgeräten geht also keine Gefahr aus."

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