Technik aus St. Pölten für Italien

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Jäger, Kämpfer, Reiter und Schriften in etruskischem Alphabet: Tausende in Stein gemeißelte Darstellungen überziehen die grauen Felsen in der Lombardei.

Dritte Dimension der Gravuren

Die Erforschung dieser Artefakte gestaltet sich aufgrund schwer zugänglicher Hanglagen oft mühevoll.
Durch den Einsatz neuester Technik digitalisieren St. Pöltner Medienprofis die Steinbilder. "Die Felsoberfläche wird dabei mit einem 3D-Scanner gescannt", erklärt Markus Seidl, stellvertretender Leiter des Instituts für Creative\Media/Technologies (IC\M/T) und Projektleiter an der Fachhochschule St. Pölten.

Analyse aus St. Pölten

Die Interpretation erfolgt durch Archäologen. Mitarbeiter der Fachhochschule St. Pölten unterstützen diese dabei, indem sie die Daten und Muster analysieren und klassifizieren. "Wir haben mit den Archäologen Machine-Learning-Verfahren entwickelt, mit denen wir jede neue 3D-Aufzeichnung eines Petroglyphen analysieren können“, so Projektleiter Markus Seidl. „Bei 50.000 Petroglyphen ist das eine unverzichtbare Unterstützung der Archäologen“, erklärt der Projektleiter. Das St. Pöltner Institut bereichert damit interaktive Präsentationstechniken, um Wissenschaftlern und Museumsbesuchern Zugang zur Felsenkunst zu verschaffen.
"Für mich ist das ein Traumprojekt", so Markus Seidl.

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