23.09.2014, 08:45 Uhr

1.200 Besucher bei „Zukunft.Arbeit.Leben“ in St. Pölten

AKNÖ-Vizepräsident Horst Pammer und AKNÖ-Präsident Markus Wieser besuchten die AKNÖ-Jugend- und Bildungsmesse "Zukunft.Arbeit.Leben" im VAZ St. Pölten. (Foto: privat)
ST. PÖLTEN (red). 1.200 Eltern und Schüler besuchten die traditionelle Jugend- und Bildungsmesse „Zukunft.Arbeit.Leben“ der Arbeiterkammer Niederösterreich im VAZ St. Pölten und informierten sich über Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten.

„Viele sind unsicher oder wissen über ihre Talente nicht Bescheid. Für 13- bis 15-Jährige ist es deshalb eine große Herausforderung, sich nach der Pflichtschule für einen Beruf oder eine Ausbildung entscheiden zu müssen“, so AKNÖ-Präsident Markus Wieser anlässlich des großen Zustroms. Dass es Informationsbedarf gibt, belegen aber auch Zahlen: 60 Prozent aller Lehrlinge konzentrieren sich auf nur 10 Lehrberufe. Und pro Jahr bricht fast die Hälfte aller SchülerInnen Berufsbildender mittlerer Schulen und ein Drittel der SchülerInnen Berufsbildender höherer Schulen (HTL, HAK) ihre Ausbildung ab.

Bessere Berufsinformation in Schulen

„Das zeigt: Es ist notwendig, den Jugendlichen und ihren Eltern Hilfe bei der Berufs- und Ausbildungswahl anzubieten. Denn sie müssen gemeinsam eine kluge Entscheidung treffen, die weitreichende Folgen für die Zufriedenheit und den Erfolg im späteren Berufsleben der Jugendlichen hat. Mit unserer Veranstaltung leisten wir eine Hilfestellung“, erklärt Wieser das Ziel der Messe. Gleichzeitig fordert der AKNÖ-Präsident bessere Information in den Schulen ein. Berufsorientierung sollte in der gesamten 7. und 8. Schulstufe deutlich aufgewertet werden. „So ließe sich auch der Anteil an Schul- und LehrabbrecherInnen verringern“, so Wieser.

Messetage für angemeldete Schulklassen

Das „Zukunft.Arbeit.Leben“ Messekonzept sieht über den öffentlichen Teil hinaus Messetage für angemeldete Schulklassen vor. Von 22. bis 25. September ist die Messe ausschließlich für angemeldete Schulklassen aus ganz Niederösterreich geöffnet. Hier werden nochmals rund 3.600 SchülerInnen erwartet.
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