12.10.2017, 14:39 Uhr

Eine Idee in 120 Sekunden: So urteilte die Jury in St. Pölten

Einer für alle und alle für einen: Helmut Kahrer, Petra Patzelt, Claudia Quirchtmayer und Stephan Heher bildeten die 120-Sekunden Jury in St. Pölten.

Bei dem landesweiten Ideen-Wettbewerb der BEZIRKSBLÄTTER Niederösterreich stellten die Teilnehmer beim Casting in St. Pölten wieder ihre Kreativität unter Beweis.

ST. PÖLTEN. Am 20. November wird in St. Pölten die Geschäftsidee des Jahres gekürt. Bis dahin ringt noch eine Vielzahl von Teilnehmern mit ihrer Idee um einen der zwölf begehrten Startplätze im großen "120-Sekunden" Finale.
Auch beim vierten Casting – dieses Mal im NÖBEG in St. Pölten – wurde der fachkundigen Jury, bestehend aus Claudia Quirchtmayer, Petra Patzelt, Helmut Kahrer und Stephan Heher, wieder einiges geboten.

Hohes Ideen-Niveau in St. Pölten

"Die Qualität der Ideen waren durchwegs auf hohem Niveau", urteilt Claudia Quirchtmayer von NÖBEG. "Es gibt definitiv Projekte, von denen man schon bald etwas hören wird."

Juror Stephan Heher von der Wirtschaftskammer sieht es ähnlich: "Mir haben die meisten Ideen sehr gut gefallen. Vor allem, dass sich viele Ideen auch umsetzen lassen bzw. bereits umgesetzt wurden."

Was es für eine Umsetzung einer Idee alles braucht, weiß Petra Patzelt vom RIZ - Niederösterreichs Gründeragentur. "Am Anfang ist es vor allem wichtig, sich ausführlich und gut zu informieren. Es gibt allerhand Förderungen seitens der öffentlichen Hand – das kommt natürlich Jungunternehmern, die zumeist am Anfang nicht viel Geld zur Verfügung haben, sehr entgegen", so Patzelt.

Angesprochen auf die Beurteilungskriterien der Ideen, meint Patzelt: "Bei mir kommt es vor allem auf Verständlichkeit – im Sinne von 'habe ich und meine Jury-Kollegen die Idee auch richtig verstanden – an. Gerade bei technischen Themen ist das zumeist schwierig, da man in 120 Sekunden oft komplexe Sachverhältnisse einfach und klar präsentieren muss."
Helmut Kahrer von der Wirtschaftskammer hat indes schon einen Favoriten. "Den verrate ich aber nicht", so Kahrer, "nur so viel sei gesagt: der Kandidat hat bereits meine Visitenkarte."
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