Innovative Kleinkindpädagogik

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Innovative Kleinkindpädagogik

Die Fakten

2013 zeigen die Statistiken ganz klar - Österreich und Deutschland sind ganz hinten mit dabei in der Anzahl der fremdbetreuten Kinder unter 3 Jahre. Mit nur 20% in Deutschland und nur 23% in Österreich liegen sie weit hinter dem europäischen Durchschnitt.

Aber das wird sich ändern, denn die erwarteten Zahlen zeigen, dass schon in naher Zukunft bis zu 2/3 unserer Kleinsten fremdbetreut sein werden.

Darüber kann man nun lange philohophieren oder referieren. Ob das eine gute oder nicht so gute Trendwende ist lässt sich von jedem individuell nur entscheiden. Während die einen die frühe Fremdbetreuung als eine Zukunfstchance sehen, ist es für die anderen der Beginn von großen sozialen Problemen, gepaart mit Bindungsstörungen und ein immer leistungsorientierteres Denken.

Die Initiative

Marion Elisabeth Hopfgartner entschied im Jahre 2014 nachdem sie intensive Studien zur frühkindlichen Fremdbetreuung für ihr 2. Buch The Lelek Idea durchgeführt hat - nicht die Zahlen und Fakten und die Diskussion darüber in den Vordergrund zu stellen - sondern sich die Frage:

"Ob viele oder wenige Kinder außerhäuslich betreut werden oder nicht - geht es nicht hauptsächlich darum jenen Kindern die bestmöglichste Qualität zu bieten? Ist die Frage des WIE nciht genau so wichtig, wie die Frage des Ob?"

Im Juli 2014 hatte sie auf Grund der Studien und Ihrer jahrelangen praktischen Erfahrung ein Modell zusammengestellt, dass sie nun als Diplomausbildung zur Diplomierten TLI-LebensbegleiterIn an interessierte im gesamten deutschsprachigen Raum weitergibt.

Was sind LebensbegleiterInnen?

Dabei wird von Menschen, dir nur auf die Bezeichnung fixiert sind, oft die Frage aufgeworfen
"Ja brauchen wir um Gottes Willen jetzt schon Lebensbegleiter?"

Ihre Meinung dazu ist klar:

"Wir brauchen begleitende Menschen, die nicht nur betreuen und dafür sorgen, dass der junge, kleine Mensch nicht nur Nahrung, Schlaf und ein wenig Kuscheln hat.

Wir brauchen in diesen Berufen Menschen, die sich vollkommen bewusst darüber sind, dass sie nicht nur den kleinen Menschen begleiten, sondern sein gesamtes Leben. Denn in den ersten drei Lebensjahren nimmt das Kleinkind UNGEFILTERT Informationen in sein System bis in die Zellstruktur auf und speichert sie in das Unterbewusstsein ein. Das passiert, weil die kognitive Entwicklung des jungen Kindes erst in seiner Entfaltung ist.

Ein Leben lang wird diese Person nun diese ungefilterten Informationen als Muster, Strukturen und Programme mit sich herum tragen und sie werden sein Leben wesentlich beeinflussen.

Psychologen haben heute in vielen Studien belegt, dass das Unterbewusstsein bei größeren Entscheidungen eine wichtige Rolle spielt und es wesentlich das Leben und das was wir tun und nicht tun beeinflusst. Das Eisbergmodell besagt, dass nur 10-20% des Eisberges (Bewusstes) an der Wasseroberfläche sichtbar ist, während bis zu 90% sich unter der Wasseroberfläche (Unbewusstes) befindet.

Viele Menschen starten mit Fachexperten wie Psychotherapeuten eine Re-Programmierung ihrer Muster, wenn sie Ihnen bewusst werden.

Deshalb ist es wichtig, begleitende Personen darauf zu trainieren, wie Begleitung eines Kleinkindes optimal geschehen kann. Das Wort "Lebensbegleiter" macht den begleitenden Personen dieses Konzept bei allein schon dadurch bewusst, dass sie diesen Namen ab Modul 4 immer wieder hören und somit wiederholt einspeichern, das mit allem was sie tun ein Leben begleiten."

Was bedeutet TLI?
TLI = The Lelek Idea ist jener Name, den Frau Marion Elisabeth Hopfgartner ihrer Pädagogischen Form der Begleitung für 1-3 jährige Kidner gegeben hat. Das Modell, dass in dieser Pädagogik verwendet wird ist Lelek. Lelek steht für

L = Lebensnah entwickeln
E = Erfahrungen sammeln
L = Leichtigkeit durch Vielfalt
E = Erkennen von Stärken
K = Kindbewusst agieren

Österreichweit Förderungen seit 1. Juli möglich

Am 1. Juli 2015 - genau ein Jahr nach der Entwicklung des Modells ist es Lelek (www.lelek.at) gelungen Partner zu finden, die durch das Ö-CERT viele Fördertöpfe in Österreich für jene, die diese Zusatzausbildung besuchen möchten zu ermöglichen.

Bei Interesse kontaktieren Sie das Lelek Office unter. office@lelek.at

Autor:

Marion Elisabeth Hopfgartner aus Hietzing

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