Verbindungsbahn Neu
Die Gegner gehen in die Offensive

Mehrere Bürgerinitiativen haben sich gegen die "Verbindungsbahn Neu" zusammengeschlossen.
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Die Bürgerinitiativen um das Projekt "Attraktivierung der Verbindungsbahn" haben sich zusammengeschlossen.

WIEN/HIETZING. Die Verbindungsbahn soll nach Plänen von ÖBB und Stadt neu ausgebaut werden. Dabei geht es um die Strecke von Hütteldorf bis Aspern Nord. Es ist vorgesehen, die Intervalle der S80 auf 15 Minuten zu reduzieren. Außerdem sollen eine Lärmschutzwand aufgestellt, sechs Bahnschranken aufgelassen und durch Unterführungen ersetzt werden.

Ziel ist es, eine schnelle West-Ost-Verbindung durch Wien zu schaffen. Mehrere Bürgerinitiativen haben sich gegen eine derartige Umsetzung des Projekts ausgesprochen und sich nun zusammengeschlossen. Bei einem Spaziergang entlang der Verbindungsbahn präsentieren sie ihre Ideen.

Cornelius Obonya möchte, dass die Verantwortlichen handeln.
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Initiativen für neue Lösungen

Der Verein "Verbindungsbahn – so bitte nicht" fordert statt der Hochtrassenführung eine Tieferlegung der Bahntrasse, keinen Güterverkehr durch das Wohngebiet und den Erhalt der Bahnübergänge der Jagdschlossgasse, der Veitingergasse und der Versorgungsheimstraße. Matthias Schönauer von der Bürgerinitiative "Lebenswertes Unter St. Veit, Hietzing" ist klar gegen eine Bodenversiegelung.

"Wir tragen die Verbesserung der S-Bahn-Infrastruktur gerne mit, wenn man uns überzeugt, dass man die innovativsten Lösungen für alle findet. Eine Güterstrecke mit bis zu 55 Güterzügen täglich wollen wir nicht", so Schönauer.

Der Verein "Verbindungsbahn Neu" setzt sich mit einer Petition ebenso gegen die meterhohe Lärmschutzwand ein, die den Bezirk teilen würde. Dies wäre nämlich ein Problem für Anrainer, Autofahrer aber auch Einsatzfahrzeuge.

Mehrere Bürgerinitiativen haben sich gegen die "Verbindungsbahn Neu" zusammengeschlossen.
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"Verbindungsbahn Neu" fordert, auch weiterhin die Verbindungsbahn oberirdisch queren zu können sowie eine architektonische Anpassung an das Ortsbild. "Verbindungsbahn besser" unterscheidet sich von anderen Bürgerinitiativen, da sie sich mit der Hochlage der Bahn teils arrangieren kann.

Die Initiative fordert jedoch bessere Radverbindungen, eine barrierefreie Erreichbarkeit des Lainzer Platzes und eine Brücke statt der Unterführung Versorgungsheimstraße/Waldvogelstraße, da die Titlgasse dafür schon breit genug wäre und Kosten sparen würde. Alle drei Initiativen wünschen sich eine verkehrsberuhigte, umweltfreundliche Umsetzung.

"Wir alle sind uns einig, dass Stadt und Bund die Vorgaben einhalten sollen, die sie sich selbst auferlegt haben", so Peter Pelz (NEOS).

Peter Pelz (Neos) hat eigene Pläne für die Umgestaltung.
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Die Hietzinger wünschen sich ein Mitspracherecht und eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Auch Burgschauspieler und Anrainer Cornelius Obonya ist "gegen die Verbetonierung."

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