Häuser zum Leben
Ein süßer Advent für Senioren

Brigitte Schwarzl und Alfred Hübner haben im Haus Rosenberg zusammengefunden und freuen sich auf das Weihnachtsfest.
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  • Brigitte Schwarzl und Alfred Hübner haben im Haus Rosenberg zusammengefunden und freuen sich auf das Weihnachtsfest.
  • Foto: privat
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Die Pâtissiers in den Häusern zum Leben geben ihr Bestes um den Bewohnern die momentan schwierige Zeit zu versüßen.

HIETZING. Für die 76-jährige Brigitte Schwarzl ist es heuer ein besonderer Advent, hat sie doch erst vor Kurzem mit Alfred Hübner (80) im Haus Rosenberg die Liebe ihrer späten Jahre gefunden.

Gemeinsam warten sie jetzt auf das Weihnachtsfest. Und eines gehört für die beiden dabei unbedingt dazu: "Wir freuen uns jedes Jahr auf die guten Kekserl, besonders auf die leckeren Vanillekipferl", sagt Brigitte Schwarzl.

Gerade in der momentan schwierigen Zeit, in der Besuche von außen nur eingeschränkt und unter strengen Auflagen möglich sind, kümmern sich die Mitarbeiter rührend um die Bewohner. Dazu gehören auch die hauseigenen Pâtissiers, welche die 8.300 Senioren, die in den insgesamt 30 Häusern zum Leben wohnen, mit selbst gemachten Mehlspeisen, Kuchen und Torten verwöhnen. In der Adventszeit verlassen stolze 3.800 Kilogramm Linzer Augen, Vanillekipferl, Kokosbusserl und Eisenbahner die süßen Werkstätten.

Süßes weckt Erinnerungen

Mit dem Alter verändert sich auch der Geschmackssinn. Leider, so sind sich die Fachexperten einig, schmecken wir mit zunehmendem Alter weniger. "Der süße Geschmackssinn ist allerdings jener, der am längsten erhalten bleibt", erklärt Winfried Volkert, Chef der Pâtisserie.

Winfried Volkert ist der Chef der Pâtisserie.
  • Winfried Volkert ist der Chef der Pâtisserie.
  • Foto: KWP/Ludwig Schedl
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Zudem werde Süßes im Gehirn oft mit positiven Erinnerungen verknüpft, erklärt er weiter: "Ob der Geburtstagskuchen aus Kinderjahren oder die Kekse zu Weihnachten: Sie geben einfach ein gutes Gefühl. Daher sind Mehlspeisen besonders wichtige Faktoren für die Lebensqualität im Alter." Oder, wie es Winfried Volkert in aller Kürze zusammenfasst: "Gut betreut bedeutet eben auch gut gebacken."

Vor allem, wenn die Mehlspeisen so liebevoll und qualitativ hochwertig zubereitet werden wie in den Küchen der Häuser zum Leben. Seit 2012 bezieht man jährlich vier Millionen Bio-Eier aus Österreich. Warum so viele? Diese werden nicht nur fürs Frühstück, Mittagessen und Abendessen verwendet, sondern auch für Kuchen und Mehlspeisen.

Elfriede (89) und Walter (88) Rogler, die ebenfalls im Haus Rosenberg leben, bringen die Vorfreude auf Weihnachten auf den Punkt: "Besonders die Lebkuchen aus der eigenen Bäckerei duften schon von Weitem."

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