Der "Gemeindebau Neu"
Harte Fakten zum Montecuccoliplatz

Am Montecuccoliplatz 1–3 soll schon bald ein "Gemeindebau Neu" entstehen. Noch ist die Flächenumwidmung nicht durch.
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  • Am Montecuccoliplatz 1–3 soll schon bald ein "Gemeindebau Neu" entstehen. Noch ist die Flächenumwidmung nicht durch.
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Der geplante Gemeindebau am Montecuccoliplatz sorgt für Gerüchte. Was ist jetzt wirklich der Stand der Dinge?

HIETZING. "Monsterbau" oder "gelungenes Projekt": Die Anrainer sind sich nicht ganz einig, was sie von dem geplanten "Gemeindebau Neu" mit einem integrierten Supermarkt halten sollen. Aber mit ihrer Meinung halten sie nicht hinter dem (Künigl)Berg.

Interessant ist, dass das Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung immer größer wird, je näher der mögliche Baubeginn rückt. Die bz hat bei Wiener Wohnen nachgefragt, was von der Umsetzung wirklich zu erwarten ist.

Der bestehende Gemeindebau

Die gesamte Wohnhausanlage besteht aus vier Bauteilen und hat insgesamt 107 Wohnungen. Daran angrenzend ist eine Wohnhausanlage (Hochheimgasse 26) mit 32 Wohnungen, die optisch dazugehört. Wir sprechen also von fast 140 Gemeindewohnungen in unmittelbarer Nähe.

Der "Gemeindebau Neu"

Der geplante Bau soll zwischen den zwei Bauteilen errichtet werden, wo sich momentan die ehemalige Zielpunkt-Filiale befindet. Hier sprechen wir von 60 angrenzenden Wohnungen.

Die Flächenwidmung

Aktuell ist das Areal Bauklasse II, was eine maximale Gebäudehöhe von zwölf Metern erlaubt. Angestrebt wird eine Umwidmung auf "Uneingeschränkte Bauklasse III". Das würde bedeuten, dass eine Höhe von 16 Metern erlaubt wäre. Darüber hinaus könnten noch mehrere Dachgeschoße hinzugefügt werden, solange der Lichteinfall weiterhin alle bestehenden Wohnungen erreicht. Wiener Wohnen versichert, dass bei diesem Projekt die maximal mögliche Gebäudehöhe nicht ausgereizt und nur ein Dachgeschoß errichtet werden soll.

Das Flächenwidmungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Mit einem Beschluss ist vermutlich noch im ersten Quartal 2020 zu rechnen. Die Position des Bezirks ist eindeutig, wie Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) unterstreicht: "Die Bezirksvertretung hat dem vorliegenden Entwurf der Flächenwidmung nicht zugestimmt und zahlreiche Änderungen in wesentlichen Punkten gefordert. Ich hoffe sehr, dass der Gemeinderat in seiner Entscheidung nicht einfach über die berechtigten Einsprüche der Anrainer und des Bezirks drüberfahren wird."

Bis zum endgültigen Bescheid ist der Bereich Montecuccoliplatz 1–3 nach § 8 der Wiener Bauordnung mit einer Bausperre versehen.

Was halten Sie von dem geplanten Projekt am Montecuccoliplatz? Schreiben Sie an hietzing.red@bezirkszeitung.at!

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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