Klimt-Villa: Richtiges Konzept fehlt

Oliver Schreiber vom Bundesdenkmalamt am Schauplatz, mit Aufnahme vom Zustand anno Klimt.
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  • Oliver Schreiber vom Bundesdenkmalamt am Schauplatz, mit Aufnahme vom Zustand anno Klimt.
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Klimts letztes Atelier soll im September eröffnet werden. Mit welchem Inhalt, das ist noch offen.

Zeichenkurse, Gedenkstätte oder Musikschule: Ideen für die Nutzung des zwischen 1911 und 1918 von Gustav Klimt verwendeten Ateliers gibt es zuhauf. Die nackte Wahrheit ist: Konkrete Konzepte für das Gebäude in der Feldmühlgasse 11 liegen keine vor. Eines ist jedoch sicher: Am 30. September, dem Tag des Denkmals, soll das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zwei-Millionen-Sanierung
Seit 2008 saniert die Burghauptmannschaft die im Eigentum der Republik befindliche Villa um zwei Millionen Euro. Architekt Eduard Neversal übernahm die Arbeiten. Genutzt wird das Areal vom Kuratorium für künstlerische und heilende Pädagogik als Behindertentagesstätte.

Einzige Quelle: Fotos
Die heutige neobarocke Form des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1923, Klimt verstarb aber schon 1918. "Die Grundsubstanz blieb allerdings erhalten", so Oliver Schreiber vom Bundesdenkmalamt.

Anhand von zwei Fotografien will man nun die Räume rekonstruieren. Originalmöbel wären zwar vorhanden, doch Besucher könnten diese beschädigen. Daher denkt man nun daran, Nachbauten im Atelier zu verwenden. 2007 übernahm das Belvedere das Areal und wollte das Atelier wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzen, was das Bundesdenkmalamt verhinderte.

Autor:

Sebastian Baryli aus Innere Stadt

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