Neue Spar-Akademie in Wien-Hietzing

Ein neues Gesicht hat die Schule bekommen.
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  • Foto: Spar/Werner Krug
  • hochgeladen von Anja Gaugl

HIETZING. "Wir haben den Anspruch auf die beste Bildung in der Branche", sagt Robert Renz, Direktor der Spar-Akademie in Hietzing. Und dafür hat der Konzern tief in die Tasche gegriffen: Rund zehn Millionen Euro hat der Neubau der Berufsschule gekostet, deren Wurzeln bis ins Jahr 1906 zurückreichen. Die Schule ist eine private, staatlich anerkannte Berufsschule mit Öffentlichkeitsrecht. Rund 300 Lehrlinge werden hier derzeit ausgebildet.

Jedes Jahr bewerben sich 1.000 Jugendliche für die 140 Lehrplätze an der Akademie. Auf 1.800 Quadratmetern werden nun alle Stückerl gespielt, was man sich von einer Schule nur wünschen kann. An Laptops, in der eigenen Küche, an der Wursttheke und in der Käseabteilung wird alles geübt, was im Geschäft gebraucht wird. Nicht nur der Wiener Landeslehrplan wird umgesetzt, sondern auch zahlreiche Zusatzausbildungen. So können sich die Lehrlinge etwa zum Fairtrade-Botschafter ausbilden lassen. Einzigartig ist auch das eigens entwickelte Fach "Kulturpflege", in dem man sich mit den vielfältigen Kulturen und Religionen der Lehrlinge auseinandersetzt.

Grünes Dach

Nicht nur im Lehrplan beschäftigt sich die Akademie mit Nachhaltigkeit, sondern auch mit dem Haus selbst: Das Dach ist begrünt und hat eine Fotovoltaikanlage, die für eine umweltfreundliche Stromversorgung sorgt.

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