Rückblick: Wien Wahl 2015
Was die letzte Wahl in Hietzing veränderte

Ihre Stimme entscheidet über die Zukunft Hietzings.
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  • Foto: Foto: Karl B.
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Das hat sich in den vergangenen Jahren im 13. Bezirk getan – und darauf wird es in Zukunft ankommen.

HIETZING. Ob Rehazentrum Hörndlwald, Wohnungen in der Preyer- oder in der Klitschgasse: Bauprojekte sorgen im Bezirk stets für Aufregung. Und das gilt für einst und jetzt.

Viele Hietzinger machen sich Sorgen um den Erhalt des dörflichen Charakters ihres Grätzels. Besonders die ÖVP und die FPÖ stellten sich hier auf die Seite der besorgten Anrainer, was die Wähler 2015 mit deutlichen Zuwächsen honorierten.

Die ÖVP, die 2015 erstmals mit der heutigen Bezirksvorsteherin Silke Kobald ins Rennen ging, gewann knapp drei Prozent dazu und sicherte sich mit 39,35 Prozent den ersten Platz im Bezirk.
Gemeinsam mit der FPÖ, die 1,39 Prozent dazugewann und drittstärkste Kraft in Hietzing wurde, hat man sich vor allem gegen den Verbau des Hörndlwaldes eingesetzt – mit Erfolg, wie sich erst heuer gezeigt hat. Die Stadt Wien lenkte ein und das geplante Rehazentrum im Hörndlwald ist somit vom Tisch.  Ob die FPÖ ihre Position auch 2020 behaupten kann, ist zumindest fraglich. Wie sich die Abspaltung des Team HC Strache auf Bezirksebene auswirken wird, ist schwer einzuschätzen.

Leistbarer Wohnraum

Auch die Grünen und die SPÖ wollen den Bezirk nicht zubetonieren. 2015 vertraten sie aber auch die Position, dass im teuren Hietzing leistbarer Wohnraum geschaffen werden müsse. Das kostete ihnen Stimmen.

Die SPÖ verlor fast sechs Prozent, konnte aber die zweitstärkste Kraft im Bezirksparlament bleiben. Der Grundforderung ist man treu geblieben, wie der von der SPÖ unterstützte Gemeindebau Neu am Montecuccoliplatz zeigt. Allerdings setzt sich Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Matthias Friedrich auch für den Erhalt des Ortsbildes ein und ist mit den Grünen und Neos die treibende Kraft hinter einer möglichen Begegnungszone.

Die Grünen büßten 2015 etwas über drei Prozent ein und holten fast zwölf Prozent der Stimmen. Ihre Themen haben sich nicht geändert: Vom Parkpickerl bis zum Klimaschutz reicht die Agenda. Punkten will man mit Ramona Wendtner und Christopher Hetfleisch-Knoll, einer jungen, dynamischen Doppelspitze.

Neos zog 2015 mit 6,43 Prozent erstmals ins Hietzinger Bezirks-parlament ein. Die Partei setzt sich mit ihrem Spitzenkandidaten Johannes Bachleitner für eine Begegnungszone und Parkraumbewirtschaftung, aber vor allem für mehr Transparenz ein. Ihm ist es zu verdanken, dass die Bezirksvertretungssitzungen via Livestream übertragen werden.

In Zukunft warten in Hietzing große Herausforderungen. Wer sie am besten bewältigen kann, entscheiden Sie am 11. Oktober.

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