Hietzinger braucht Hilfe
Wer erinnert sich an dieses Haus?

Peter Thomas Suschny versetzt das Loos-Haus in alten Glanz.
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  • Peter Thomas Suschny versetzt das Loos-Haus in alten Glanz.
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Peter Thomas Suschny will eine Denkschrift über sein Haus und das Grätzel verfassen. Dafür braucht er Hilfe.

WIEN/HIETZING. In der Nothartgasse 7 schlummerte jahrelang ein architektonisches Juwel. "Im November vor genau 50 Jahren hat mein Vater Otto dieses Haus in Hietzing gekauft", erinnert sich Peter Thomas Suschny.

Bis zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie im 6. Bezirk beim Loquaiplatz, wo es "viel zu laut war", so der Grund für den Umzug. Auf der Suche nach Ruhe entdeckte man per Zufall etwas Besonderes. "Freunde haben behauptet, dass das Haus von Adolf Loos gebaut wurde." Die Neugier war geweckt und die Recherche bestätigte die Vermutung. In mehreren Büchern ist das Gebäude des Architekten erwähnt.

Das Haus feiert heuer seinen 110. Geburtstag — mit Gästen!
  • Das Haus feiert heuer seinen 110. Geburtstag — mit Gästen!
  • Foto: privat
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"Anfänglich hatte es den schlichten Namen ‚Haus in der Nothartgasse’. Später kannte man es als Horner-Haus, benannt nach der ersten Besitzerin Helene Horner", erläutert Suschny. Jetzt möchte der Hausherr an der Geschichte seines Refugiums weiterschreiben.

Denkschrift in Arbeit

Die Geschichte des Hauses, in dem Peter Thomas Suschny seine Kindheit verbracht hat, will er nicht in Vergessenheit geraten lassen. "Es gibt noch Fotos, die mich als Bub beim Rasenmähen zeigen. Da das Haus schon bald den 110. Geburtstag feiern wird, habe ich an das Bezirksmuseum geschrieben und die Kuratorin Dr. Margarete Platt ist begeistert von der Idee, dafür eine Festschrift zu schreiben", erkärt er seinen Plan.

Peter Thomas Suschny als junger Bub beim Rasenmähen
  • Peter Thomas Suschny als junger Bub beim Rasenmähen
  • Foto: privat
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Er hat sich aber noch mehr vorgenommen. "Ich möchte nicht nur über das Haus schreiben, sondern auch an Lokale und Geschäfte erinnern, an Kinos in der Umgebung und Ähnliches." Als Beispiele nennt Suschny das noch 2011 existente „Café Wunderer“. "Ebenso kannte ich das ‚Brüderlein‘ ums Eck in der Nisselgasse."

Bei dem ehrgeizigen Projekt wandte sich der zukünftige Chronist des Grätzels mit einer großen Bitte an die bz. "Ich bitte eure Leser um Hilfe und Unterstützung bei meinem Projekt." Genauer gesagt sucht er nach Zeitzeugen, alten Fotos und Dokumenten aus der Vergangenheit des erweiterten Grätzels rund um die Nothartgasse. "Ich möchte mit meiner Denkschrift das alte Hietzing wieder auferstehen lassen, sodass es nicht in Vergessenheit gerät." All jene, die ihm dabei zur Seite stehen wollen, schreiben bitte an jochenrindtfan@gmail.com oder an hietzing.red@meinbezirk.at

Die Mühe soll nicht unbelohnt bleiben. Denn schon bald will Peter Thomas Suschny die ersten Gäste in seinem frisch renovierten Zuhause mit historischem Hintergrund begrüßen. "Jeden, den es interessiert, lade ich über den Verein Grätzleben zu einer Führung (Anmerkung: Die Führung ist leider bereits komplett ausgebucht) durch das immer noch reonvierungsbedürftige Haus ein." Es zahlt sich aus, denn der Hausherr weiß viel zu erzählen.

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