Garage sorgt für Ärger

Johannes Stöckler (Grüne) vor dem Areal bei der Stranzenberggasse, auf dem die vierstöckige Tiefgarage entstehen soll.
  • Johannes Stöckler (Grüne) vor dem Areal bei der Stranzenberggasse, auf dem die vierstöckige Tiefgarage entstehen soll.
  • hochgeladen von Sebastian Baryli

Breiteneder Immobilien wollen 14 Meter unter die Erde – zum Schrecken der Anrainer.

169 Stellplätze auf vier Stockwerken: Die geplante Tiefgarage am Grundstück des früheren Invalidenheims des Bundesheeres in der Stranzenberggasse 7–9 sorgt bei den Anrainern für Unmut.

Grünfläche und Ampel
„Ursprünglich wurde uns von den neuen Eigentümern zugesagt, dass ein öffentlich zugänglicher Park und Kinderspielplatz erhalten bleibt“, erklärt Heinrich Kopecky, Bewohner der Hochheimgasse. „Doch bei der letzten Bauverhandlung Anfang Jänner wussten die Vertreter der Breiteneder Immobilien nichts mehr davon.“

Aber nicht nur die Sorge um die Grünfläche macht skeptisch: „Zu den täglich rund 39.000 Autofahrten auf der Stranzenbergstraße werden noch Hunderte hinzukommen“, erklärt Johannes Stöckler, Klubobmann der Grünen im Bezirk. „Bisher haben wir aber noch kein Verkehrskonzept gesehen!“

Die Grünen fordern daher einen Fußgängerübergang auf der Stranzenberggasse zur Bushaltestelle und eine Ampel. „Schon jetzt ist das Queren der vielbefahrenen Straße fast unmöglich“, so Stöckler.

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