08.10.2014, 12:17 Uhr

Denkwürdiges und Leichtsinniges

Das Herbstkonzert der Harmonia Classica unter dem Motto „Denkwürdiges und Leichtsinniges“, eine gelungene Mischung von Bekanntem und Neuem, fand im Haus der Heimat statt.

Von den zeitgenössischen Komponisten war der junge Wiener Lorenz Huber mit zwei kurzen ansprechenden Werken vertreten, die er selbst am Klavier spielte. Außerdem konnten wir das wunderschön romantische Lied „Wind und Meer“ für Violine, Violoncello, Klavier und Baß von der jungen Lettin Dagnija Greiza hören. Weiters standen noch von Walter Scharf das Lied „Lilie der Auen“, gekonnt begleitet von der Cellistin Doris Neumann-Lücking, und die Chorballade „Es fuhr ein Knecht“ nach Texten von Stefan George auf dem Programm, die durch ihre abwechslungsreiche Besetzung sehr interessant waren. Von Alexander Blechinger gelangten die Lieder nach Texten von Georg Trakl zur Aufführung und besonders beeindruckten die Ausschnitte aus seiner ersten Oper „Ein Fest in die Zukunft“, hervorragend interpretiert von Annamaria König und Apostol Milenkov. Vor der Pause riss dann der 1. Satz aus seinem Violinkonzert, meisterhaft gespielt von Yuliya Lebedenko, die Zuschauer sichtlich mit.

Der 2. Teil des Konzerts war vor allem den bekannten Komponisten wie Robert Stolz, Franz Lehar, Emmerich Kalman, Georges Bizet, Giuseppe Verdi und Ferry Wunsch gewidmet, wobei besonders die beiden Arien aus „Carmen“ von Georges Bizet erwähnenswert sind, die sowohl darstellerisch als auch stimmlich beim Publikum Begeisterungsstürme hervorriefen. Alexander Blechinger brillierte als Tenor in der bekannten Arie „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehar. Naoko Mori begleitete sehr gekonnt und gefühlvoll die Sänger.

Der starke Applaus am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen Abends.
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