21.12.2017, 11:51 Uhr

So überstehen Haustiere Silvester

Die Knallerei zum Jahreswechsel versetzt unsere Vierbeiner in Panik. Katzen sollten zu Silvester nicht ins Freie gelassen werden. (Foto: Whiskas)

Zugezogene Vorhänge und laufende Fernseher reduzieren den Stress.

WIEN. So sehr uns die lautstarke Begrüßung des neuen Jahres mit ihren farbenfrohen Raketen erfreut, so sehr leiden die meisten unserer Haustiere darunter. Die Silvesterknallerei ist für Vierbeiner eine Qual, hören doch Tiere wesentlich besser als Menschen. Während wir nur Frequenzen bis zu 20.000 Hertz hören, kann ein Hund Töne bis zu 60.000 Hertz wahrnehmen. Eine detonierte Silvesterrakete schlägt sich im Gehör eines Hundes also als Schmerz nieder.

Daher sollten Haustiere, wenn möglich, rund um Mitternacht in einem Raum ohne Fenster untergebracht und ein gewohnter Geräuschpegel, wie etwa durch einen aufgedrehten Fernseher, herbeigeführt werden. Auch, um die optischen Reize gering zu halten, empfiehlt sich ein Aufenthalt in einem fensterlosen Raum. Ein Zimmer, in dem die Vorhänge zugezogen sind, aber das Licht aufgedreht bleibt, um Lichtblitze zu neutralisieren, empfiehlt sich ebenfalls bei schreckhaften Vierbeinern.

Höhlen bauen

Ganz wichtig: Den Tieren sollte eine Rückzugsmöglichkeit gegeben werden, wo sie sich verkriechen können. Das gilt nicht nur für Hunde und Katzen, sondern auch für Nagetiere und Vögel. Sollten Kleintiere in einem Käfig eingesperrt sein, diesen mit einem Tuch abdecken. Da mit der Knallerei bereits tagsüber begonnen wird, dürfen Hunde nur gut angeleint das Haus verlassen. Katzen mit Freigang sollten den Tag in der Wohnung verbringen.
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